DLF: 50 Jahre Apple – Bröckelt die Macht des Tech-Riesen? (31.03.2026)
Vor 50 Jahren wurde Apple gegründet. Von einem Garagen-Start-up stieg die Firma zum zeitweise wertvollsten Unternehmen der Welt auf. Heute steht Apple vor großen Herausforderungen – die Marktmacht des Tech-Giganten könnte sinken.
DLF: Flüssiges Gold – Warum Öl immer noch Macht bedeutet (27.03.2026)
Der Iran-Krieg macht alles teurer und zeigt, dass wir immer noch am Öl-Tropf hängen. Warum ist es so schwer, davon loszukommen? Vor gut 50 Jahren nach der Ölkrise 1973 haben wir versucht, unabhängiger zu werden – mit Tempolimit und Energiesparen.
Deutschlandfunk Kultur: Tourismus in Polen – Boom an der Ostsee dank EU-Mittel (25.03.2026)
Polen erlebt einen massiven Tourismusboom mit Rekordbesucherzahlen. Der Staat investiert mit staatlichen Fördermitteln in Infrastruktur und Kapazitäten, aber das Gros der Investitionen sind Fördermittel aus der Europäischen Union.
Mittelweg 36: Wie fake sind Stablecoins, Aaron Sahr? (25.03.2026)
Ob von Unternehmen wie Tether, Zahlungsdienstleistern wie PayPal oder Staaten wie Kirgisistan: Stablecoins werden derzeit von diversen Emittenten ausgegeben, sie sind der neueste Hype in der Welt der Digitalwährungen. Was steckt dahinter? Und was bedeuten Begriffe wie Krypto, Blockchain, Token, Bitcoin, Shitcoin? Mit Aaron Sahr spricht Hannah Schmidt-Ott über sein neues Buch „Fake Coins“, die Versprechen und Fallstricke digitaler Währungen und die Relevanz monetärer Freiheit.
Deutschlandfunk Kultur: Prognosemärkte – Ist es okay, auf Krieg und Tod zu wetten? (24.03.2025)
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Deutschlandfunk Kultur: Bauen in Deutschland – Verloren zwischen Normen und Richtlinien (24.03.2026)
Bauen in Deutschland ist teuer und kompliziert. Das liegt an gestiegenen Preisen für Material und Dienstleistungen – und an immer höheren Standards: An knapp 4.000 DIN-Normen und Richtlinien müssen sich Architekten und Ingenieure halten.
DLF: An der Halbleiterfront – Taiwan und die Macht der Chips (23.03.2026)
Ein Krieg, ein Erdbeben oder ein Stromausfall – und plötzlich fehlen weltweit die modernsten Computerchips. Warum wurde ausgerechnet Taiwan zum Epizentrum der digitalen Welt? In dieser Folge reist Eva Wolfangel nach Taiwan und nähert sich einer der verschlossensten Industrien der Welt. Sie erzählt vom enormen Arbeitsdruck in der Produktion und von einer Branche, die als nationales Projekt entstanden ist. Auch Europa spielt eine Rolle. Ohne hochpräzise Optiksysteme aus Deutschland und Lithografie-Technologie aus den Niederlanden könnten die modernsten Chips gar nicht hergestellt werden. Über die Jahrzehnte ist ein Netzwerk kooperativer Abhängigkeiten entstanden. Bisher war dieses Netzwerk stabil. Aber jetzt investiert China massiv in eigene Fabriken – eine Entwicklung, der der Westen wenig entgegenzusetzen hat.
WiWo History | Marken & Mythen: Die Universal-Story (21.03.2026)
Monster, Melodramen, große Gefühle: Carl Laemmle brachte nicht nur Filme auf die Leinwand, sondern half dabei, Hollywood erst zu erfinden. Der Sohn einer jüdischen Familie aus Laupheim wanderte in die USA aus, gründete Universal Pictures und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der Filmindustrie – auch wenn heute kaum noch jemand seinen Namen kennt. In der ersten Folge von „Pioniere der Weltwirtschaft“ erzählen wir die Geschichte eines Mannes, der das Potenzial des Kinos früh begriff: nicht nur als technische Sensation, sondern als Geschäft, als Massenphänomen. Und als einen Ort, an dem Menschen gemeinsam staunen, lachen und fühlen. Aus einem Kaufmann wurde ein Kinobetreiber und schließlich der Gründer eines Studios, das Filmgeschichte schreiben sollte. Es geht um den Aufstieg eines Auswanderers, der sich mit Thomas Edison und dessen Monopol anlegte, das Starsystem prägte und immer größer dachte. Laemmles Leben ist so filmreif wie viele der Streifen, die aus seinem Studio hervorgingen.
DLF: Die neuen Dealmaker – Über Wirtschaftskriege und Kriegswirtschaften (15.03.2026)
Mit Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident zerbricht die Nachkriegsordnung der Weltwirtschaft. Handelskriege und nationale Egoismen prägen Politik und Ökonomie. Zahlen die Bürger den Preis für Profite und Macht?
DLF: Unverdienter Reichtum – Die Erbschaftsteuer als politisches Instrument (01.03.2026)
Sobald es um die Erbschaftsteuer geht, steigt die gesellschaftliche Empörungskurve. Wachsende Ungleichheit bei steigendem staatlichem Finanzbedarf scheint nach einer stärkeren Belastung der Erben zu rufen.
Deutschlandfunk Kultur: Sondervermögen – Wohin fließen die Infrastruktur-Milliarden? (28.02.2026)
Mit 500 Milliarden Euro zusätzlichen Schulden wollte der Bundestag Infrastruktur und Klimaschutz voranbringen. Doch kommt das Geld an, wo es gebraucht wird? Der Ökonom Carl Mühlbach sieht erste positive Effekte – auch zur Belebung der Wirtschaft.
DLF: Notenbanken im Stress – Was passiert, wenn sich die Politik einmischt (27.02.2026)
Notenbanken entscheiden in der Regel unabhängig von der Tagespolitik über unser Geld. Denn die Geschichte lehrt: Wenn sich Politiker einmischen in die Zinspolitik, so wie Trump, endet es oft in einer höheren Inflation oder sogar Rezession.
DLF: Erdölgeschäfte – Russlands Schattenflotte auf Europas Gewässern (26.02.2026)
Um internationale Sanktionen zu umgehen, baut Russland seit 2022 eine Schattenflotte von Öltankern auf. Aus dem Ölverkauf fließen Milliarden in die russische Kriegskasse. Damit einher gehen auch Umweltrisiken, Sabotage- und Spionageangriffe
Deutschlandfunk Kultur: Schuldengeschichte – Wie Deutschland vom Pleitier zum Premiumschuldner wurde(25.02.2026)
Am Anfang stand ein Schuldenschnitt: Die Währungsreform 1948 verschaffte der jungen Bundesrepublik Akzeptanz und Handlungsspielraum. Seitdem leiht sich Deutschland ständig Geld. Welche Folgen hat es, wenn der Staat ständig mehr ausgibt als einnimmt?
DLF: Führerscheinentzug – Das Geschäft mit der MPU (25.02.2026)
Rund 90.000 Menschen wird jährlich der Führerschein entzogen. Etwa wegen Raserei oder Drogen am Steuer. Viele Betroffene müssen dann zur MPU. Rund um die Untersuchung hat sich ein intransparenter Markt entwickelt – bis hin zu Abzocke und Betrug.
Deutsche Welle: Kita-Krise kostet Milliarden (20.02.2026)
Fehlende Kinderbetreuung bremst Eltern aus – und verschärft den Fachkräftemangel. Das kostet die deutsche Wirtschaft Milliarden. Dabei könnten andere Länder als Vorbild dienen.
Deutsche Welle: Was die Daten über Chinas Wirtschaft verraten (13.02.2026)
Wenige Wochen vor dem Volkskongress in Peking, auf dem die Staats- und Parteiführung den neuen Fünf-Jahresplan auf den Weg bringen wird, werfen wir zusammen mit Volkmar Baur einen tiefen Blick in die Daten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.
WDR: Der verblasste Traum vom Eigenheim (12.02.2026)
Warum können sich immer weniger Menschen in Deutschland die eigenen vier Wände leisten? In Deutschland wird der Kauf einer Wohnung oder von einem eigenen Haus bald unbezahlbar.
Deutsche Welle: Wenn KI auf Kühe aufpasst (06.02.2026)
Entscheidet die KI bald darüber, was auf dem Acker gepflanzt wird, welche Düngermengen es braucht und wann Tiere gefüttert werden? Und welche Rolle spielt dann noch der Landwirt?
HR: Keine Musik mehr drin? Wie die Industrie ihren Kreativen schadet (02.02.2026)
Keine faire Bezahlung der Streamingdienste, schlechte Verträge mit den Plattenlabels und zusätzlich Druck von der KI, die Songs am Fließband komponiert: Für viele Kreative wird es zunehmend schwer, von ihrer Kunst zu leben. Die Musikindustrie steckt im Umbruch – und diejenigen, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten, geraten immer stärker unter Druck. Warum kommt von den Milliarden der Streamingplattformen so wenig bei den Künstlern an? Wie verschieben KI-Tools die Machtverhältnisse – und was bedeutet es, wenn Algorithmen Songs komponieren, Stimmen klonen oder Fans sich an der Erzeugung von „neuer Musik“ beteiligen?
WDR: Lithiumland Deutschland – Der Preis der Zukunft (02.02.2026)
Neue KI-Rechenzentren mit gigantischen Lithium-Batterien heizen weltweit die Nachfrage an. Deutschland will selbst Lithium fördern, doch die Projekte verzögern sich, während China billig liefert. Welchen Preis sind wir bereit, für eine saubere Zukunft zu zahlen?
WirtschaftsWoche History: Aufstieg und Fall des Exportweltmeisters (14.02.2026)
»Teil 2 der Jubiläumsreihe „Mythos Deutsche Wirtschaft“ beginnt da, wo die Bequemlichkeit des Wirtschaftswunders endet: Die Ölkrise setzt der Vollbeschäftigung ein Ende. Ökonomen streiten über ein Phänomen, das sie bisher für unmöglich gehalten haben: Stagflation. Dann folgt die große Wende: Deregulierung, Privatisierung, Globalisierung – Firmen gehen raus in die Welt, Hidden Champions dominieren Nischen, China wird zum Schwergewicht. Die nächste Zäsur bringt 1990 die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. Im Osten sorgt sie für eine beispiellose Deindustrialisierung – mit tiefen sozialen Folgen und Transfers in historischer Größenordnung. In den 2000ern wird der Euro zur Grundlage der nächsten Exportphase – bis die Finanzkrise das System erschüttert, die Eurokrise die Union auf eine harte Probe stellt und die Debatte über Überschüsse, Abhängigkeiten und Verantwortung neu entfacht. Henrike Adamsen und Anna Hönscheid erzählen, wie Deutschlands Wirtschaft vom Boom in den Dauer-Krisenmodus rutscht – und warum heute die Frage im Raum steht: Wie kann Wohlstand erhalten bleiben, wenn Export, billige Energie und alte Sicherheiten nicht mehr tragen?«
Deutschlandfunk Kultur: Digitaler Euro – Kann die EU unabhängig vom US-Finanzsystem werden? (31.01.2026)
Ein Großteil des weltweiten Finanzsystems ist abhängig vom Dollar und amerikanischen Zahlungsdienstleistern wie etwa Paypal. Die EU will sich davon lösen – unter anderem mit einem digitalen Euro. Doch bisher geht es mit ihm nur langsam voran.
WirtschaftsWoche History: Von Weltwirtschaftskrise bis Wirtschaftswunder (30.01.2026)
»Warum stürzt die deutsche Wirtschaft nach den „Goldenen Zwanzigern“ in Massenarbeitslosigkeit und soziales Elend? Und wie schafft sie nach dem Zweiten Weltkrieg einen Wiederaufstieg, der als „Wirtschaftswunder“ in die Geschichtsbücher eingeht? Henrike Adamsen und Anna Hönscheid erzählen, wie die Geschichte der WirtschaftsWoche immer wieder neue Blickwinkel auf fünf Jahrzehnte Wirtschaftsgeschichte liefert: 1926 gründet Gustav Stolper in Berlin den „Deutschen Volkswirt“ – ein Wochenmagazin, das Wirtschaft und Politik kritisch begleitet. Die Weltwirtschaftskrise trifft Deutschland mit Wucht. Banken geraten ins Wanken, die Sparpolitik verschärft die Deflation – und die Demokratie wird Schritt für Schritt ausgehöhlt. Auch unabhängiger Journalismus wird unmöglich. Stolper muss seine Zeitschrift verkaufen und emigriert 1933 in die USA, während das Nazi-Regime in Deutschland die Medien gleichschaltet und Kriegswirtschaft betreibt. Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Europa in Trümmern. Der Hungerwinter 1946/47 markiert den Tiefpunkt – bis Marshallplan, Währungsreform und wachsender Welthandel die Weichen Richtung Aufschwung stellen. Westdeutschland entwickelt sich zur Exportnation. Diese erste von zwei besonderen „WiWo History“-Folgen zeigt Deutschland als Teil eines globalen Systems: abhängig von US-Krediten, getroffen von der Weltwirtschaftskrise, geprägt vom Kalten Krieg. Und warum sich manche Fragen von damals heute wieder erschreckend aktuell anfühlen.«
Deutsche Welle: „Trumps Zölle kosten jeden US-Haushalt 260 Dollar“ (30.01.2026)
Wer zahlt wirklich die US-Importzölle? Sind es tatsächlich die Handelspartner der USA, wie Trump behauptet? Eine umfassende Daten-Analyse ergibt ein überraschend deutliches Ergebnis.
BR: Wirtschaft ohne Nachhaltigkeit: Eine gefährliche Wende? (23.01.2026)
Nachhaltigkeit war einst das Aushängeschild der globalen Wirtschaft, doch nun steht ihre Zukunft auf dem Spiel. War es das jetzt mit dem Versuch, der Klimakrise zu begegnen?
WDR: Binnenschifffahrt in NRW – Bald auf dem Trockenen? (23.01.2026)
Langsam tuckernde Schiffe auf Flüssen und Kanälen – lange der Inbegriff für wirtschaftliche Kraft und zugleich auch ein Stück Wasserromatik. Doch jetzt herrscht auch in dieser Branche Krisenstimmung.
Deutschlandfunk Kultur: Im Netz der USA – Europas schwieriger Weg aus der digitalen Abhängigkeit (20.01.2026)
Wenige große US-Unternehmen haben den digitalen Markt unter sich aufgeteilt. Und ihre Marktmacht wächst, denn die EU hängt mit ihren digitalen Technologien und Anwendungen vom Ausland ab. Lässt sich das überhaupt ändern und wenn ja: wie?
DLF: Riskante Clouds – Europas Daten auf amerikanischen Servern (13.01.2026)
Ob in der Wetter-App, bei der Bürosoftware oder dem Bestelldienst – täglich hinterlassen wir digitale Spuren. Ein Großteil dieser Daten landet auf Cloud-Speichern in den USA. Die Europäische Union will eigenständiger werden, stößt aber an Grenzen.
DLF: Erst die Katze – dann der Mensch – Über das Versagen des globalen Pharmamarkts (16.12.2025)
Für Hunde und Katzen gibt es längst ein wirksames Mittel gegen Wurmkrankheiten: Emodepsid. Für Menschen wurde dagegen seit über 40 Jahren nichts Neues entwickelt. Haustiere im reichen Norden sind profitabler als kranke Menschen im Süden.
DLF: „Industrie im freien Fall“? Interview mit Moritz Schularick (02.12.2025)
DLF: Trump und die Fed – Warum unabhängige Notenbanken wichtig sind (18.11.2025)
Donald Trump macht Druck auf die US-Notenbank Fed, damit diese die Zinsen senkt. Ökonomen sorgen sich deshalb um deren Unabhängigkeit. Nur die garantiere eine effektive Inflationskontrolle – die aber häufig mit unpopulären Nebenwirkungen einhergeht.
DLF: Stablecoins – Zwischen Geldwäsche und Revolution des Geldes (17.11.2025)
Stablecoins werden immer beliebter. Die Kryptowährungen, die an einen festen Wert gekoppelt sind, könnten das internationale Finanzsystem verändern. Aber auch die organisierte Kriminalität setzt auf Stablecoins.
DLF: Ökonom befürwortet Strompreis-Subventionen für Unternehmen (04.11.2025)
Energieintensive Industrien sollen ab 2026 einen subventionierten Strompreis erhalten. Ökonom Rudolf Hickel hält das für den richtigen Ansatz. Der Industriestrompreis helfe dabei, Nachteile im internationalen Wettbewerb auszugleichen.
SWR: Kampf um Chips und Seltene Erden – Entscheidet China über unsere Zukunft? (24.10.2025)
»China spielt im Handelsstreit seine Macht brutal aus, es geht um Nexperia-Mikrochips und Seltene Erden. Welche Folgen hat das für die deutsche Industrie? Gibt es noch Wege aus der Abhängigkeit?Diskussionsteilnehmer in der Sendung: Sonja Álvarez Chefkorrespondentin des Magazins „Wirtschaftswoche“ in New York; Wolfgang Weber CEO beim Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), Frankfurt a.M. und Michael Reckordt Rohstoffexperte bei der NGO PowerShift, Berlin.«
BR: Mercosur-Abkommen und seine Folgen (22.10.2025)
Das Mercosur-Abkommen – kaum ein Handelsvertrag sorgt im Moment für so viele Diskussionen im EU-Parlament. Insbesondere der schwächelnden Wirtschaft soll das Freihandelsabkommen wieder Schwung geben. Landwirtschaftsverbände warnen derweil vor den Einflüssen auf den Agrarsektor. Welche Folgen hätte das Mercosur-Abkommen für Bauern, Anwohner und für Verbraucher?
Deutschlandfunk Kultur: Energiewende 1925 – Als Deutschland fast schon einmal erneuerbar wurde (22.10.2025)
Schon vor 100 Jahren wurde ein Diskurs über erneuerbare Energien geführt. Denn Deutschland hatte den Ersten Weltkrieg verloren und damit auch Kohlereviere zum Beispiel in Oberschlesien. Es gab ein Energieproblem und es wurde nach Alternativen gesucht.
DLF: Gestresste Landwirte – Zwischen Kuhstall und Weltmarkt (16.10.2025)
Stark schwankende Preise, Auswirkungen des Klimawandels und eine unstete Politik – das macht Landwirten Sorge. Einfach ist die Situation nicht, räumt Agrarökonom Alfons Balmann ein. Trotzdem sieht er Potenzial, wie Betriebe besser produzieren können.
Deutschlandfunk Kultur: Indische IT-Branche: Jobkiller KI setzt die junge Generation unter Druck (14.10.2025)
Künstliche Intelligenz verändert auch in Indien den Arbeitsmarkt. Viele Jobs, die den Aufstieg des Landes ermöglicht haben, stehen unter Druck: in Callcentern, Büros und der IT. Junge, gut ausgebildete Menschen bangen um ihre berufliche Zukunft.
WDR: Der Grüne Punkt: Müll wird zum Milliardengeschäft (28.09.2025)
Der „Grüne Punkt“ verändert seit dem 28.9.1990, wie Deutschland mit Verpackungen umgeht, der Punkt wird zum Symbol für Recycling und Mülltrennung – und für das Geschäft mit Wertstoffen.
Deutsche Welle: Im Rausch der Schulden (26.09.2025)
Weltweit versuchen Regierungen mit völlig verschiedenen Ansätzen wieder Geld in die klammen Staatskassen zu spülen und ihre Wirtschaft am Laufen zu halten. Ob in Deutschland, Frankreich, Argentinien oder den USA: Ausgang ungewiss. Über die Folgen an den internationalen Finanzmärkten sprechen wir mit ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski.
WDR: Merch, Marketing und Musik – Das Geschäft mit den Fans (26.09.2025)
Wir leben in einer Zeit, in der Musikhören fast nichts kostet. Trotzdem geben Musik-Fans so viel Geld für ihre Stars aus wie nie zuvor. Das Geschäft mit Merchandise-Artikeln boomt – und viele wollen daran mitverdienen.
Deutsche Welle: Deutschland, ein Paradies für die Mafia (19.09.2025)
Die Ndrangheta – Italiens mächtigste Mafia – ist längst in Deutschland aktiv, auch wenn sie meist im Stillen agiert. Sie investiert in Immobilien, Gastronomie und viele andere Wirtschaftsbereiche. Inwieweit deutsche Unternehmen darin verwickelt sind, normale Bürger die Aktivitäten zu spüren bekommen und was die Politik tun könnte – dazu der Mafia-Experte Sandro Mattioli.
Deutschlandfunk Kultur: KI und Synchronbranche – Der Club der toten Sprecher (11.09.2025)
Jeder hat die deutschen Stimmen von Julia Roberts oder Jodie Foster im Ohr. Doch womöglich werden Hollywoodstars bald von einer KI synchronisiert. Lassen sich die digitalen Klone noch stoppen? Und was bedeutet das für die Branche?
WDR: Liebe, Likes und Luftschlösser – Das Geschäft mit dem Heiraten (25.07.2025)
Die Traumhochzeit findet sich in den Sozialen Netzwerken: zig perfekt inszenierte Trauungen. Viele angehende Eheleute wünschen sich das so, leisten können sich viele das nur schwer, denn Heiraten ist teuer geworden – ein Millionengeschäft.
Deutsche Welle: Cum-Cum-Geschäfte laufen weiter wie geschmiert (18.07.2025)
Milliardenschwere Finanzskandale, eine riesige Lobby der Finanzindustrie – der Steuerbetrug geht weiter. Die frühere Staatsanwältin und Expertin für Finanzkriminalität Anne Brorhilker bei „Wirtschaft im Gespräch“.
WDR: Klick, Kauf, Kontrolle: Das Online-Imperium Amazon (16.07.2025)
Am 16.7.1995 verkauft Amazon das erste Buch. Wenig später ist der Handel nicht mehr derselbe – und Jeff Bezos’ Unternehmen macht Millionenumsatz, auch dank dubioser Praktiken.
Deutschlandfunk Kultur: Licht- und Schattenseiten eines Handelsmonopolisten (15.07.2025)
Am 16. Juli 1995 ging Jeff Bezos mit seinem Versandbuchhandel online. Mittlerweile ist Amazon der größte digitale Marktplatz. Auch Drittanbieter verkaufen dort, doch die Beziehung zu Amazon ist extrem kompliziert.
Deutsche Welle: Chefs der deutschen Wirtschaft: Eliten unter sich (07.07.2025)
Wer sitzt eigentlich an den Schalthebeln der deutschen Wirtschaft? Wird man durch gute Leistung Teil dieser Elite oder ist doch die soziale Herkunft entscheidend?
DLF: Wenn Science Fiction die Realität trifft – Die Visionen der Tech-Milliardäre (06.07.2025)
Als Elon Musk 2018 seinen knallroten Tesla Roadster ins All schießt, liegt im Handschuhfach ein Buch: „Foundation“ von Isaac Asimov. Das ist kein Zufall. Wer verstehen will, wie Musk über die Zukunft denkt, findet hier eine Antwort.
Deutschlandfunk Kultur: Was kommt nach dem Neoliberalismus? (06.07.2025)
Die Rückkehr des Nationalstaats, das Ende der Globalisierung – diese beiden prominenten Thesen zur Weltlage greifen zu kurz, meint der Politökonom Milan Babic. Nicht die Geopolitik erlebt ein Comeback, sondern etwas reift heran: die Geoökonomie.
DLF: Welthandel – Trumps historische Vorbilder im Zollstreit (17.06.2025)
„Zölle sind mein absolutes Lieblingswort“, verkündet US-Präsident Trump regelmäßig stolz. Mit seiner Zollpolitik will er Amerika wieder „great“ machen. Aber funktioniert das? Und hat das in der Geschichte, bei Trumps Vorbildern, funktioniert?
Deutsche Welle: „Braucht die WTO Reformen? Auf jeden Fall!“ (06.06.2025)
Wie sieht die Zukunft des Welthandels aus? Welche Chancen hat der regelbasierte Austausch von Wirtschaftsgütern in einer Welt, in der die Großen den Kleinen die Rahmenbedingungen diktieren? Und welche Folgen hat das für die Verteilung des Wohlstands in unserer Welt? Ralph Ossa, Chefökonom der WTO.
Deutschlandfunk Kultur: Wirtschaftshistoriker – Aufrüstung verändert Wirtschaft und Gesellschaft (31.05.2025)
Deutschland will aufrüsten. Das kostet viel Geld und hat Folgen für Wirtschaft, Sozialstaat und Klimaschutz. Kritik übt Wirtschaftshistoriker Adam Tooze. Sozial- und Bildungsausgaben würden zu wenig als Investitionen gesehen.
Deutsche Welle: „Die USA pfeifen auf dem letzten Loch“ (30.05.2025)
Was steckt wirklich hinter Donald Trumps aggressiver Handelspolitik? Warum reagieren die Finanzmärkte bei jeder neuen Zolldrohung hypernervös – mit Kursverlusten bei Aktien und Anleihen? Die Kapitalflucht aus den USA ist ein Zeichen der Schwäche, sagt Top-Ökonom Hans-Werner Sinn. Für ihn stehen die USA am Rande der Pleite.
DLF: Limitarismus – Warum Reichtum Grenzen braucht (25.05.2025)
Wer will, dass niemand in Armut lebt und zu viel Ungleichheit für schlecht hält, muss für eine Obergrenze für Vermögen sein. So lautet der Ausgangspunkt von Ingrid Robeyns, die ein altes Konzept von Aristoteles und Platon neu denkt: den Limitarismus.
Deutschlandfunk Kultur: EU-Digitalrecht – Wie regulierbar ist Big Tech? (24.05.2025)
ChatGpT, Meta oder TikTok – sie alle verstoßen oft gegen EU-Digitalrechte. Dabei sollten der Digital Services Act, die Datenschutz-Grundverordnung und der Digital Markets Act genau das verhindern. Doch Verstöße zu ahnden, ist meist langwierig und kompliziert.
Deutschlandfunk Kultur: Vermögensungleichheit – Brauchen wir eine Reform der Erbschaftsteuer? (17.05.2025)
Zwei Familien in Deutschland besitzen so viel wie eine Hälfte der Bevölkerung. Ein Instrument gegen diese Ungleichheit ist die Erbschaftsteuer. Daniel Mittler vom Verein Finanzwende fordert: Schafft die Ausnahmeregelung für Reiche endlich ab.
DLF: Schwarz-Rote Koalition: Welche Wirtschaftspolitik ist notwendig? (16.04.2025)
Zwei Jahre Rezession, hohe Erwartungen an die neue Regierung: Schwarz-Rot verspricht eine „Wirtschaftswende“. Steckt im Koalitionsvertrag genug Substanz für Aufbruch und Wachstum? Diskussionssendung mit Tilman Kuban, CDU-Bundestagsabgeordneter, Isabelle Krupp-Kofler, Geschäftsführerin des mittelständischen Kunststoffherstellers PlastroMeyer in Trachtelfingen und Landesvorsitzende der jungen Unternehmer in Baden-Württemberg, Barbara Pretorius, Ökonomin mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Berlin und Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken.
DLF: Digitales, Wohnen, Klima, Verkehr – Wie viel Zukunft steckt im Koalitionsvertrag? (16.04.2025)
Zweiundzwanzig Mal kommt das Wort Zukunft im Koalitionsvertrag von Union und SPD vor – nicht nur im Kontext des neuen Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. Wie will Schwarz-Rot große Zukunftsfragen anpacken, wo werden Lösungen verschoben?
DLF: Wie der europäische Strommarkt funktioniert (01.04.2025)
Wenn in Frankreich Strom fehlt, wird der in Deutschland eingekauft – und umgekehrt. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie der Strommarkt der EU funktioniert. Das System hat viele Vorteile, führt aber auch immer wieder zu Problemen.
DLF: Industriesterben – Wäre Deutschland mit weniger Industrie schlechter dran? (27.03.2025)
»Die Industrie hat Deutschland stark gemacht, doch nun kriselt sie – viele Unternehmen bauen Stellen ab. Kommt jetzt die Deindustrialisierung? Und: Wäre das so schlimm? Denn die Geschichte zeigt: Wir haben viel Erfahrung mit sterbenden Industrien.«
DLF: Fachkräftemangel – Wie Zuwanderung unseren Wohlstand sichert (27.03.2025)
Wenn die Babyboomer in Rente gehen, brauchen wir mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland. In der Gastarbeiterbewegung der 50er- und 60er-Jahre waren es auch Zugewanderte, die das „deutsche Wirtschaftswunder“ möglich machten. Damals gab es Anwerbeabkommen mit vielen Ländern, die Millionen Menschen nach Deutschland lockten – bis die Stimmung in der Migrationspolitik kippte.
Deutschlandfunk Kultur: Wie sich Staaten finanzieren (10.03.2025)
Wenn Privatpersonen Geld brauchen, leihen sie sich Geld von der Bank. Aber was passiert, wenn ein Staat Geld braucht? Wirtschaftsexperte Mischa Erhardt erklärt, wie die Mechanismen hinter Staatsschulden funktionieren und welche Folgen das hat.