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makro: Cannabis made in Germany – Legale Geschäfte mit der Droge (05.10.2021)
Cannabis ist die meistgehandelte Droge in Deutschland. Jetzt wächst das Gras legal im Dienste der Medizin. Eine junge Branche in Goldgräberstimmung.

Exakt: Parkplatz verzweifelt gesucht – Lkw-Chaos auf Rasthöfen (29.09.2021)
Die Anzahl an Lkw im Verkehr hat auch in den letzten Jahren stark zugenommen. Das zeigt sich auch neben der Straße. An Rastplätzen fehlt es oft an ausreichenden Laster-Parkplätzen – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen.

Plusminus: Monopole und Preiswirrwarr: Was an Ladesäulen schiefläuft (29.09.2021)
Elektromobilität ist gefragt – immer mehr Deutsche legen sich ein E-Auto zu. Doch damit gehen auch die Probleme los: Längst kann man seinen Wagen nicht an jeder Ladesäule laden. Und vor allem: Oft weiß man gar nicht, was das kostet.

Plusminus: Autoindustrie: Schaffen Mitarbeiter und Firmen den Wandel? (29.09.2021)
Rund 830.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie. Klimawandel und politische Vorgaben zwingen die Konzerne zum Umdenken. Die Zukunft ist elektrisch. Und digital lautet das einhellige Mantra. Doch die Umstellung birgt großes Risiko.

Plusminus: Medizinisches Cannabis: Kampf um einen Milliardenmarkt (29.09.2021)
Cannabis gilt als innovativer Markt mit großem Potential: Um die 80.000 Patienten werden derzeit in Deutschland mit Cannabis medizinisch behandelt. Auch Lifestyle-Produkte aus Nutzhanf boomen.

mehr/wert: Homeoffice – Arbeiten wir bald alle zuhause? (23.09.2021)
Corona hat Homeoffice beschleunigt. Vor der Pandemie hat nur jeder zehnte von zu Hause gearbeitet – jetzt sind es mehr als doppelt so viele. Experten meinen, da gebe es noch viel Luft nach oben – aber es gibt auch Nachteile.

mehr/wert: Wandel im Zeitraffer – Digitalisierung in der Luftfahrt (23.09.2021)
Die Digitalisierung soll vor allem eines: das Leben und die Arbeit leichter machen. Gelingt das? Wir haben uns in einer Branche umgesehen, die zuletzt ganz besonders gelitten hat – die Luftfahrt.

mehr/wert: Industrie digital (23.09.2021)
Die kommende Bundesregierung muss viele Weichen stellen, auch für die Zukunft unserer Wirtschaft – denn wir alle müssen schließlich von etwas leben. Doch diese Arbeitswelt verändert sich radikal – und nicht jeder hält da Schritt.

Plusminus: Wie steigende Preise dauerhaft in den Geldbörsen zuschlagen (22.09.2021)
Die Preise steigen im Vergleich zum Vorjahr kräftig. Im Wahlkampf spielt der Kaufkraftverlust nur eine untergeordnete Rolle. Plusminus beleuchtet die Folgen: Steigen bald auch die Löhne und Gehälter? Gibt es jahrelang hohe Inflationsraten?

SWR: Dreckiges Leder – Wie unsere Schuhe gemacht werden (15.09.2021)
Lederschuhe sind für viele immer noch unverzichtbar für den gepflegten Auftritt. Doch der Klassiker unter den Tretern hat seinen Preis. Und den bezahlt nicht nur der Kunde beim Kauf im Schuhgeschäft; sondern oft auch die Menschen, die in der Lederindustrie Südasiens arbeiten. Sie zahlen mit ihrer Gesundheit.

Monitor: Wahlkampfthema Klimapolitik: Das Versprechen vom grünen Wachstum (09.09.2021)
Jahrzehntelang war das Streben nach Wirtschaftswachstum die Hauptursache für Umweltzerstörung und Klimawandel. Trotzdem halten die Parteien im Wahlkampf am Wachstumsversprechen fest und wollen mit „grünem Wachstum“ den Klimawandel bekämpfen. Kritiker halten das für eine Scheinlösung: Insbesondere die Industriestaaten müssten weniger Wachstum anstreben, um Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß soweit abzusenken, dass die Pariser Klimaziele eingehalten werden können.

Monitor: Klimasünder Landwirtschaft: Das Ende des Wachstums? (09.09.2021)
Der Weltklimarat hat zuletzt erneut die Bedeutung der Landwirtschaft für den Klimawandel deutlich gemacht: Insbesondere die Klimagase aus Viehhaltung und Düngung müssten deutlich reduziert werden. Mit fast 370 Milliarden Euro unterstützt die EU bis 2027 den Agrarsektor und spricht dabei von einer neuen, angeblich grünen Agrarpolitik. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner spricht von einem Systemwechsel. Doch Experten warnen: Die zentralen Probleme würden durch die Reform kaum angepackt.

Plusminus: Womit Tesla das meiste Geld verdient (08.09.2021)
Bei Tesla denken viele an E-Autos. Doch das große Geschäft macht das Unternehmen derzeit mit dem Verkauf von CO2-Zertifikaten. Hier drohen Umsatzeinbrüche. Denn die E-Auto-Konkurrenz holt auf. Wird Tesla gar überholt?

Frontal 21: Amazon ausgeliefert. Profite auf Kosten der Kurierfahrer (24.08.2021)
Amazon ist einer der Profiteure der Coronapandemie: Das Liefergeschäft boomt. Um noch mehr und noch schneller die Ware an den Kunden zu liefern, hat der Digitalkonzern einen eigenen Transportdienst aufgebaut. Die Fahrer sind nicht direkt bei Amazon angestellt, sondern arbeiten bei Subunternehmen. Die Beschäftigten dort berichten von schlechten Arbeitsbedingungen und prekären Beschäftigungsverhältnissen.

Plusminus: Wer zahlt die Corona-Schulden? (24.08.2021)
Die neue Bundesregierung wird wegen Corona mit 470 Milliarden Euro neuen Schulden starten. Die Spielräume für teure Wahlversprechen werden kleiner. Gleichzeitig stehen hohe Investitionen an.

Plusminus: Materialmangel und Lieferketten (18.08.2021)
Dass es kurz nach den Corona-Lockdowns Materialmangel geben würde, war klar. Denn viele Produktionsanlagen mussten erst wieder hochgefahren werden. Doch jetzt zeigt sich: Das Problem entwickelt sich in vielen Branchen zu einem Dauerthema.

mex: Hacker im Angriffsmodus – warum Kundendaten ein wertvolles Ziel sind (18.08.2021)
Wenn Ganoven in früheren Zeiten auf Lösegeld aus waren, dann wurde beispielsweise Supermärkten schon mal mit verunreinigten Produkten gedroht. Verbrecher heutzutage sind durchdigitalisiert. Unternehmen, darunter auch Supermärkte, werden Opfer von Hackerattacken. Besonders die Firmen, die eine Menge Daten verwalten, Daten ihrer Kunden und Kundinnen. Was haben die Hacker von den Daten, wie gut werden diese geschützt und stört es uns Verbraucher und Verbraucherinnen überhaupt, wenn unsere Daten im Netz landen?

Frontal 21: Verlierer der Pandemie – Selbstständige in Existenznot (17.08.2021)
Viele der rund 3,5 Millionen Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen hat die Coronakrise an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die von der Bundesregierung angekündigte schnelle und unbürokratische Soforthilfe entpuppte sich als untauglich. Denn die Soforthilfe war nicht für die Lebenshaltungskosten gedacht war. So mussten Tausende Betroffene etwa Grundsicherung anmelden oder auf ihre Altersvorsorge zurückgreifen.

Panorama: Klimaabgabe: Warum sollen nur die Mieter zahlen? (12.08.2021)
Laut Politik soll Klimaschutz „sozial verträglich“ sein, auch beim Wohnen. Doch CO2-Abgabe zahlen bisher nur die Mieter.

ZDF: Kassensturz – Wer zahlt die Corona-Kosten? (11.08.2021)
Von einer „Bazooka“ hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz gesprochen. Und tatsächlich sind die Dimensionen gewaltig: 500 Milliarden Euro dürfte die Pandemie den Staat insgesamt kosten. Mit gigantischen Hilfspaketen versucht die Bundesregierung, die Folgen der Coronakrise abzufedern. Aus ihrer Sicht hat es sich gelohnt: Zwei Millionen Arbeitsplätze und 400.000 Unternehmen seien so gerettet worden. Aber wer bezahlt die Corona-Schulden?

makro: Social Business – Schöne neue Wirtschaftswelt? (10.08.2021)
Gemeinsinn vor Profit: Kleine Unternehmen versuchen, soziale und wirtschaftliche Ziele zu verbinden. Ist das der Kapitalismus der Zukunft?

Kontraste: Eine Analyse der Wahlprogramme: Steuern rauf oder runter für Topverdiener? (05.08.2021)
Alle Parteien versprechen für die Zeit nach den Bundestagswahlen eine Steuerentlastung. Vor allem die mittleren und kleinen Einkommen sollen nicht mehr so tief in die Tasche greifen müssen. Wesentliche Unterschiede zeigen die Parteiprogramme jedoch bei den hohen Einkommen über 150.000 Euro. Während Grüne, Linke und die SPD diese steuerlich mehr belasten wollen, versprechen Union und FDP die höchsten prozentualen Entlastungen ausgerechnet für die Topverdiener. Wie sie die Milliardenausfälle im Staatshaushalt finanzieren wollen, ist unklar. Denn Steuererhöhungen soll es nicht geben.

Plusminus: Kälber zum Schleuderpreis – Landwirte unter Druck (04.08.2021)
Besonders für männliche Kälber gibt es in Deutschland kaum einen Markt. Deutsche Rindermastbetriebe können mit Fleischimporten aus Südamerika nicht mithalten. Corona und damit fehlende Nachfrage hat die Preise zusätzlich einbrechen lassen.

Frontal 21: Üble Nachrede auf Google. Mies bewertet, Existenz vernichtet (03.08.2021)
Egal, was sie im Internet suchen – wenn sie Informationen über Ärzte, Restaurants, Hotels oder Reisen haben möchten, nutzen viele Menschen Google. Die Suchmaschine hat scheinbar immer passende Antworten. Bei Google Maps etwa erscheinen zusätzlich zur geografischen Verortung auch die Bewertungen und die Anzahl der Sterne, die andere Nutzer für eine Dienstleistung vergeben haben. Das kann hilfreich sein, hat aber auch Schattenseiten. Nutzer können mit schlechten Bewertungen jedes x-beliebige Unternehmen schlecht machen, ohne dass Google deren Echtheit überprüft. Das kann fatale Konsequenzen haben: Solche Rezensionen schrecken Kunden ab und sorgen dafür, dass Unternehmen bei der Google-Suche weniger gefunden werden. Geschädigte Firmen, die dagegen etwas unternehmen wollen, fühlen sich mit dem Problem alleingelassen. Denn der Digitalkonzern, der seine Europazentrale in Irland hat, ignoriert deutsches Recht weitgehend. Die Politik hat es bisher nicht geschafft, die Position der Betroffenen gegenüber Google zu stärken. Auch ein gerade verabschiedetes Gesetz im Kampf gegen Fake-Bewertungen wird daran nichts ändern, kritisieren Digital-Experten.

Monitor: Nach der Flut: Wer zahlt für den Schaden? (29.07.2021)
Viele Menschen stehen nach dem Hochwasser vor den Trümmern ihrer Existenz. Doch nur weniger als die Hälfte der Häuser in Deutschland sind gegen Naturkatastrophen wie Hochwasser und Überschwemmungen versichert. Verbraucherschützer fordern deshalb seit Jahren eine allgemeine, solidarische Versicherungspflicht, die für alle bezahlbar wäre. Doch die Versicherungswirtschaft will sie verhindern und auch die Politik lehnt sie ab – bislang offenbar mit Erfolg.

Plusminus: Das leise Sterben der Geschäfte (30.06.2021)
Viele Ladenbesitzer und Gastronomen melden keine Insolvenz an, sondern sperren ihr Geschäft einfach zu. Tausende Arbeitsplätze fallen weg, in den Innenstädten stehen viele Geschäfte leer. Jetzt schlagen Experten Alarm.

mex: Kassensturz Corona – wo wir wirtschaftlich gerade stehen (30.06.2021)
Die Einen waren monatelang in Kurzarbeit, manch ein Unternehmen konnte viel weniger produzieren und verkaufen, auch Existenznöte gab und gibt es. Und jetzt? Die Hoffnung auf ein Ende der Pandemie ist zurück, Aufbruchsstimmung herrscht in der deutschen Wirtschaft. Was bedeutet das für uns und wie geht es jetzt weiter?

makro: Run auf Rohstoffe (08.06.2021)
Die Konjunktur zieht viel schneller wieder an, als es viele zu Beginn der Corona-Pandemie erwartet hatten. Doch die Förderung von Rohstoffen kommt nicht hinterher. Immer öfter kommt es zu Lieferengpässen. Auf dem Bau fehlt Holz. Der Verpackungsindustrie mangelt es an Ethen für die Kunststoffherstellung. Und bei den Autoherstellern stocken die Zulieferungen von Katalysatoren, Kabeln und Stahl. Die Gründe für diese Engpässe sind vielfältig. Ihre Auswirkungen auf zahlreiche Branchen massiv. Es drohen Versorgungslücken, Terminverschiebungen, Kurzarbeit bis hin zu Arbeitsplatzabbau.

Frontal 21: Weniger Geld und steigende Preise. Die Angst vor der Inflation (01.06.2021)
Ob Bauholz, Kunststoffe oder Benzin – die Preise ziehen an. Die Folgen für die Wirtschaft sind unmittelbar zu spüren. So müssen etwa Handwerksbetriebe jetzt zusehen, wie sie die Kosten in den Griff bekommen. Denn viele Verträge über Bauvorhaben wurden schon vor Monaten unter völlig anderen wirtschaftlichen Bedingungen abgeschlossen. Die Preise steigen in einer Phase, in der die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch gar nicht abzusehen sind. Das bereitet nicht nur der Wirtschaft Sorgen: Vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen leiden unter der Inflation, da sie in der Regel anteilig höhere Ausgaben für den Konsum haben, wie zum Beispiel für Lebensmittel.

ARD: China: Überwachungsstaat oder Zukunftslabor? (31.05.2021)
China baut ein digitales Überwachungssystem auf, das Kritiker als „das ehrgeizigste orwellsche Vorhaben der Menschheitsgeschichte“ bezeichnen. Dabei entsteht eine „schöne neue Welt“, in der sich die Bürger Annehmlichkeiten, Vergnügungen, Konsum und damit fast unmerklich auch der totalen Kontrolle hingeben. Denn beim Staat laufen gigantische Datenmengen zusammen. Im sogenannten „Gehirn“ von Shanghai etwa haben die Behörden alles im Blick. Auf riesigen Bildschirmen können sie sich auf jede der rund eine Million Kameras schalten. Wem fallen am Steuer die Augen zu? Wer schmeißt seinen Müll neben den Eimer? Oder hält sich nicht an Corona-Auflagen? „Den Menschen hier soll es gut gehen und sie sollen merken, dass die Stadt sehr sicher ist,“ meint Sheng Dandan, die das „Gehirn“ mitkonzipiert hat. Wo wir Risiken fürchten, sehen laut Umfragen die meisten Chinesen Vorteile: Wenn Algorithmen jeden Bürger an seinem Gesicht, seiner Sprache und sogar an seinem Gang lokalisieren können, haben Raser und Rüpel, Betrüger und Verbrecher keine Chance. Und hat China nicht sogar das Coronavirus besiegt – auch dank effizienter Apps? Außerdem ist es ja auch so schön bequem, wenn man alles mit dem Smartphone erledigen kann. Wer mitmacht und sich an alle Regeln hält, bekommt online zudem einen Discount – dank des Sozialbewertungssystems. Die Bequemlichkeit schafft Akzeptanz. Das macht BIG DATA so attraktiv, nicht nur in China. Manches wird auch bei uns heiß begehrt sein, das zeigt nicht nur die Debatte um die Corona-App. Wenn Kriminalität sinkt oder der Verkehr fließt, liegen Gut und Böse oft gefährlich nahe beieinander. Der Nutzen ist hoch, doch woher kommen die dafür benötigten Daten? Wem gehören sie? Wer darf sie nutzen? Antworten suchen die Autoren und Autorinnen auch in Deutschland. Denn China wird sein Wissen exportieren. Deutsche Sicherheitsbehörden liebäugeln längst mit zentraler Überwachung zur Pandemie-, aber auch Verbrechensbekämpfung, wollen Terroristen mit hochmoderner Gesichtserkennung und künstlicher Intelligenz jagen. Mit Hilfe von IT-Security Experten und Expertinnen untersucht die Dokumentation chinesische Technologie, die hierzulande eingesetzt wird. Zeigt zum Beispiel, welche Daten beim umstrittenen sozialen Netzwerk TikTok gesammelt werden und was ein chinesisches Handy macht, wenn Nutzer unaufmerksam sind. Wie soll die westliche Welt mit Chinas Technologie umgehen? Kooperieren – gegen die eigenen Wertvorstellungen? Oder abstinent bleiben – und in Kauf nehmen, dass andere die Standards definieren?

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Rettet die Bankautomaten! (27.05.2021)
Still und leise verschwindet Bankfiliale um Bankfiliale im Land: mal eine Filiale der Sparkassen, mal eine Niederlassung der Volks- und Raiffeisenbanken. In ländlichen Regionen werden inzwischen sogar die Bargeld-Automaten abgebaut oder nicht mehr ersetzt. In Abenheim bei Worms wollen das die Bürger nicht mehr hinnehmen, sie kämpfen um ihren Bankautomaten.

SWR: Angriff aus dem Netz – Wie Cyberkriminelle unsere Wirtschaft erpressen (26.05.2021)
Mit der steigenden Digitalisierung ist der Albtraum Cyberangriff mittlerweile zum Massenphänomen geworden. Bei uns sorgte der „Cyberbunker“ von Traben-Trarbach weltweit für Schlagzeilen. Behörden, Soloselbstständige, Konzerne oder kritische Infrastrukturen wie Energieversorger – niemand scheint mehr sicher zu sein vor Hackern. Diese wollen vor allem eins: Lösegeld.

mex: Teuer Bauen – warum Rohstoff-Preise durch die Decke gehen (26.05.2021)
Es ist ein Marktgesetz: gibt es weniger von einer Ware, so steigt der Preis für die verbliebene. Genau das passiert gerade im Baugewerbe. Rohstoffe wie Holz. Dämmmaterial oder Beton sind kaum zu bekommen, sogar in den Baumärkten gibt es leere Regale. Das Ganze hat einen globalen Hintergrund, die USA und China kaufen wie verrückt.

Panoroma 3: Illegaler Drogenhandel: Oldenburger Fahnder stoppen größten Internethandel (25.05.2021) 
Auf dem „DarkMarket“ wurden übers Internet illegale Güter verkauft – vor allem Drogen. Die Polizei hat nun die aufwendigen Ermittlungen gegen die Betreiber abgeschlossen. Exklusive Einblicke in eine Spurensuche.

mex: Lotto-Millionen – wohin das Geld der vielen Tipper fließt (12.05.2021)
Wer hat sie nicht – die eigenen Glückszahlen, 6 aus 49, sie könnten ja Millionen bedeuten. Tun sie meistens nicht. Dennoch, es gibt zur Zeit so viele Lotto-Spieler wie selten zuvor – und aus Hessen kommen außergewöhnlich viele Millionen-Gewinner. mex, das Wirtschaftsmagazin im hr-fernsehen, zeigt wohin vor allem die eingesetzten Gelder fließen und wer vom Lotto-Boom profitiert.

Kontraste: Digitale Währungen – Klimakiller Bitcoin (06.05.2021)
Um den Bitcoin ist ein digitaler Goldrausch entstanden. Neben Anlegern hoffen auch all jene auf schnellen Reichtum, die Rechenleistung für die Transaktionen mit der Kryptowährung zur Verfügung stellen und damit an einer Art Lottospiel teilnehmen. Wer den Jackpot knackt, den erwarten zurzeit bis zu 300.000 Euro. Der digitale Goldrausch hat eine verheerende Wirkung, denn durch die Rechenleistung steigt der Stromverbrauch – schon bald soll durch Bitcoin-Berechnungen so viel Strom verbraucht werden, wie ganz Italien benötigt. Und: das Bitcoin-Mining findet oftmals in Ländern wie der Mongolei statt, wo der Strom aus besonders dreckigen Kohlekraftwerken stammt.

WDR: Der Kaufhauskönig – Wie ein Multimilliardär Karstadt und Kaufhof versilbert (05.05.2021)
Der deutsche Kaufhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof befindet sich nicht erst seit der Corona-Pandemie in einer wirtschaftlichen Schieflage. Eine endgültige Pleite konnte 2020 nur durch massiven Stellenabbau, Filialschließungen und einem Verzicht der Gläubiger auf mehr als 2 Milliarden Euro abgewendet werden. Nun hat die Bundesregierung dem Konzern Corona-Staatshilfen in Höhe von 460 Millionen Euro genehmigt, um den Weiterbestand des Traditionsunternehmens mit seinen 28.000 Beschäftigten zu sichern. Die Mitarbeiter:innen haben ihrerseits über Jahre hinweg immer wieder auf erhebliche Teile ihres Lohns, Urlaubs- und Weihnachtsgelds verzichtet – in der Hoffnung, so zum Überleben des Konzerns und ihrer Arbeitsplätze beizutragen. Eigentümer der Warenhauskette ist die österreichische SIGNA-Gruppe, die mehrheitlich René Benko gehört, einem öffentlichkeitsscheuen Selfmade-Milliardär, der in bescheidenen Verhältnissen in Innsbruck aufwuchs und ohne Abitur die Schule verließ. Sein Vermögen hat der heute 43-Jährige mit der geschickten Vermarktung von Immobilien gemacht. Sein besonderes Augenmerk galt von Anfang an Immobilien in bester Innenstadtlage, weil sie „entsprechend knapp sind und daher die Preise eigentlich nur nach Oben gehen können“, so Benko. Inzwischen gehört er zu den reichsten Bürgern in Österreich und investiert im großen Stil auch in Deutschland. Bei Galeria Karstadt Kaufhof gelang es Benko, trotz der prekären Lage des Unternehmens Millionengewinne zu erwirtschaften – auf dem Rücken der Belegschaft, sagen Handelsexperten. Wie konnte sein Plan gelingen, erst Karstadt für einen Euro und dann später auch noch Kaufhof zu übernehmen und daraus dreistellige Millionengewinne zu generieren? Wie sehr ist Benko überhaupt an dem Betrieb der Warenhäuser und dem Erhalt der Arbeitsplätze interessiert? Oder ging es ihm in erster Linie darum, die wertvollen Immobilien auf Kosten der Beschäftigten zu versilbern, wie Immobilien – und Handelsexperten meinen?

Plusminus: Große deutsche Bankenpleiten (05.05.2021)
Die Pleite der Kölner Herstatt-Bank in den 1970er Jahren hat die Bankenregulierung in Deutschland geprägt. Nicht nur positiv: Der Fall könnte heute dazu führen, dass die Finanzaufsicht Bafin nicht für Fehler im Fall Wirecard haftet.

Plusminus: Immer öfter Negativzinsen (05.05.2021
Immer mehr Banken verlangen von ihren Kunden auf Giro- oder Tagesgeldkonten Negativzinsen. Lange Zeit betraf das vor allem sehr vermögende Menschen mit hohen Guthaben. Doch das ändert sich gerade.

Frontal 21: Machtkampf um soziale Netzwerke. Wie Digitalkonzerne in Europa Einfluss nehmen (04.05.2021)
Facebook, Google und Co. sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Umso mehr lohnt es sich, einen genaueren Blick auf sie zu werfen und die zahlreichen Aspekte zu besprechen, die soziale Medien im Guten wie im Schlechten ausmachen. Warum hat die verantwortliche Politik – sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene – bis heute keine einheitlichen Regelungen und Gesetze zum Umgang mit sensiblen Nutzerdaten erlassen? Wie funktionieren die Mechanismen hinter Social Media, und wie betreiben Google, Facebook und Co. politische Lobbyarbeit in Europa, um ihre Interessen durchzusetzen?

SRF: Warum ist die Schweiz so reich? (02.05.2021)
Die Schweiz ist das reichste Land der Welt – oder rangiert je nach Berechnungsart zumindest unter den Top 10. Sowohl beim Durchschnittseinkommen als auch beim Durchschnittsvermögen. Weshalb ist ausgerechnet das rohstoffarme Alpenland so wohlhabend wie kaum ein anderes Land dieser Welt? Der Dokumentarfilm geht der Frage analytisch nach und beleuchtet über 500 Jahre Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Fragt man auf den Strassen des nördlichen Nachbarn nach, warum die Schweiz so reich ist, sind die Antworten schnell zur Hand: «Nazigold und Bankgeheimnis haben die Eidgenossen reich gemacht.» Nicht ohne Neid nimmt man in Deutschland wahr, dass das Durchschnittseinkommen in der Schweiz um ein Vielfaches höher ist als dasjenige in Deutschland. Durchschnittlich verdienen Deutsche Angestellte 3535 Euro brutto im Monat, bei den Schweizern sind es 6655 Euro. Ein frappanter Unterschied. Aber es lohnt sich – wie so oft – genauer hinzuschauen. Der Film spannt einen Bogen vom 15. Jahrhundert und dem Söldnertum, über den Anfang des 19. Jahrhunderts, als in der Schweiz Menschen an Hunger starben und Hunderttausende gezwungen waren, auszuwandern, bis in die Jetztzeit, in der auch die Alpenrepublik versucht, mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Ausgewiesene Expertinnen und Experten kommen zu Wort und ordnen die historischen Abschnitte ein. Der Dokumentarfilm räumt mit Klischees auf und zeigt, welche Stereotypen viel mit der Wahrheit zu tun haben.

Plusminus: Kalter Krieg im Containerhafen (28.04.2021)
Wie abhängig wird der Westen von China werden und welche Strategie haben deutsche Unternehmen, um in Schlüsseltechnologien das Heft in der Hand zu behalten? Oder ist es längst zu spät? 

Plusminus: Alternative zu Bitcoin & Co: Der digitale Euro (21.04.2021)
Die Europäische Zentralbank plant, einen digitalen Euro einzuführen – allerdings erst in fünf Jahren. Der digitale Euro hätte Vorteile gegenüber Krypto-Geld wie etwa dem Bitcoin.

makro: Arbeit verliert – Vermögen gewinnt (20.04.2021)
Etwa jeder Zweite in Deutschland hat nicht genug, um etwas zur Seite zu legen. Vermögensaufbau? Vorsorge? Fehlanzeige! Kann Wohlstand heute nicht mehr erarbeitet werden?

Plusminus: Greensill-Pleite: Kommunen haben Steuergelder verzockt (14.04.2021)
Bei ihrem Versuch, Negativzinsen für ihre Geldanlagen zu vermeiden, sind über 50 Gemeinden und das Land Thüringen auf die Bremer Greensill Bank hereingefallen. Nun ist die Bank insolvent. Im Internet wurde vor der Greensill Bank gewarnt.

Plusminus: Plug-In Hybride: Tricksereien für die Elektro-Autoquote (14.04.2021)
Plug-in-Hybrid-Autos erleben derzeit vor allem als Dienstwagen einen Boom. Das liegt weniger am Umweltbewusstsein ihrer Fahrer. Sie gelten als Steuersparmodelle. Elektrisch fahren sie nur selten.

makro: Digitaler Euro (13.04.2021)
Seit der Corona-Pandemie sind Bargeldalternativen gefragt. Nun steht mit dem „digitalen Euro“ eine Alternative in den Startlöchern. Aber kann die Europäische Zentralbank Bitcoin und Co. Paroli bieten? „Wir werden einen digitalen Euro haben.“, sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, Anfang des Jahres. In etwa 5 Jahren soll der E-Euro eingeführt werden. Parallel zum Bargeld. Doch schon jetzt ist die Konkurrenz groß: Weltweit testen Staaten digitale Währungen und auch große Tech-Konzerne positionieren sich auf dem Geldmarkt. China testet bereits den E-Yuan. Und Facebook will mit dem Diem-Dollar eine eigene virtuelle Welt-Währung herausbringen.

BR: Hart gelandet! Airbus in der Krise (07.04.2021)
Airbus: Der Konzern sieht sich als „High Performer“ der Weltwirtschaft, will an der Spitze der Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie stehen. Das ist der Anspruch. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So anders, dass sich die Frage stellt, ob Airbus überhaupt noch zeitgemäß ist. Ist Airbus nicht eher ein überholtes Relikt des 20. Jahrhunderts?

SWR: Billiges Fleisch – wer bezahlt für die kleinen Preise? (06.04.2021)
Die Deutschen genießen billiges Fleisch – selten haben sie weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben . Um zu verstehen, unter welchen Bedingungen Rindfleisch in Südamerika produziert wird, fährt das „betrifft“-Team nach Brasilien. Das Land, in dem mehr Rinder als Menschen leben, ist einer der größten Fleisch-Produzenten auf dem internationalen Markt. Grundlage für den Erfolg ist billiges Weideland. Aber während für die Bäuerinnen und Bauern in der EU strenge Umweltstandards gelten, wird in Brasilien nach wie vor billiges Fleisch auf Kosten von Menschen, Tieren und der Umwelt erzeugt – Regenwald wird abgebrannt und wertvolle Feuchtgebiete zerstört.

Frontal 21: Gemüse für Deutschland. Das Elend spanischer Erntehelfer (30.03.2021)
In deutschen Supermärkten werden Obst und Gemüse, etwa aus Südspanien, das ganze Jahr über zu Spottpreisen angeboten. Doch dafür arbeiten in den Agrarbetrieben vor Ort viele Erntehelfer unter sklavenähnlichen Bedingungen. Häufig sind es Menschen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund, die dort auch unter katastrophalen Umständen leben. Wer trägt die Verantwortung? Mit dem kürzlich von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Lieferkettengesetz sollen künftig auch deutsche Supermärkte stärker in die Pflicht genommen werden.

WDR: Notlandung – Was wird aus der Luftfahrt? (24.03.2021)
Fast ein Jahr schon im Corona-Krisenmodus: Die Luftfahrtbranche liegt am Boden, allein die deutsche Lufthansa schreibt täglich Millionenverluste. Als im vergangenen Sommer die Pleite drohte, startete der Staat eine beispiellose Rettungsaktion: Er stellte neun Milliarden Euro zur Verfügung, schnürte ein riesiges Hilfspaket und stieg bei der Lufthansa als Anteilseigner ein. Doch was hat das gebracht? Kann das Unternehmen damit überleben? Und: Was bekommt die Allgemeinheit für das viele Steuergeld? Die einen erhoffen sich den Erhalt zehntausender Arbeitsplätze, die anderen wünschen sich einen klimafreundlicheren Flugverkehr in der Zukunft. Einig sind sich die meisten, dass die Bundesregierung versäumt hat, der Lufthansa klare Auflagen dafür zu machen. Die Lufthansa-Aufsichtsrätin und stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle nennt das Rettungspaket alternativlos; nur dadurch könnten Entlassungen vermieden und Einkommen gesichert werden. Gleichzeitig kritisiert sie, die Bundesregierung hätte dies zur Bedingung machen müssen. Benjamin Stephan, Verkehrsexperte bei „Greenpeace“, vermisst im Zusammenhang der staatlichen Unterstützung vor allem Auflagen für eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Schließlich sei der hemmungslose Flugverkehr einer der wichtigsten Treiber des Klimawandels. Er fordert, wie auch die Bundestagsfraktion der Grünen, eine nachhaltige Verkehrswende am Himmel. Dass eine staatliche Rettungsaktion in der Luftfahrt auch anders aussehen kann, zeigt der Blick nach Frankreich. Auch bei Air France herrscht Dauerflaute. Hier ist der Staat mit rund 7 Milliarden Euro Hilfsgeldern eingesprungen, doch dafür stellt er harte Bedingungen. Die CO2-Emissionen im Binnenluftverkehr sollen in nur vier Jahren um 50 Prozent gesenkt werden, deshalb soll ein großer Teil der Inlandsflüge eingestellt und auf die Schiene verlagert werden. Aber auch das geht einigen nicht weit genug. Die ehemalige Umweltministerin Delphine Batho fordert eine Reduktion des weltweiten Flugverkehrs generell und schlägt drastische Einschränkungen für Air France vor. Viele Vertreter der Luftfahrtbranche halten das für völlig übertrieben, nicht nur in Frankreich. In Deutschland träumt Lufthansa-Chef Carsten Spohr bereits wieder von moderatem Wachstum. Doch es geht längst um mehr als um das wirtschaftliche Überleben von Fluggesellschaften. Wie soll der Flugverkehr nach Corona aussehen? Es geht um einen neuen Alltag für die Luftfahrt, aber auch um die Chance, sich jetzt mit noch mehr Nachdruck für Nachhaltigkeit und Innovation einzusetzen.

makro: Wert von Lebensmitteln (23.03.2021) 
Was ist uns unser Essen wert? Nicht viel, scheint es. Wir Deutschen geben im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn immer noch extrem wenig für Lebensmittel aus. Hauptsache „billig“ suggeriert uns die Werbung. Milch, Hackfleisch, Gemüse – alles für ein paar Cent oder Euro. Die großen Lebensmittelkonzerne und Handelsketten machen es möglich. In Berlin testet ein Discounter zurzeit, ob es auch anders geht. Parallel zum Verkaufspreis stehen hier auf den Preisschildern auch die sogenannten wahren Preise. Also das, was ein Produkt eigentlich kosten müsste, wenn man die Kosten bei der Herstellung umfänglicher einpreist. Berechnet haben das Wissenschaftler der Uni Augsburg. So sollen die Kunden dafür sensibilisiert werden, dass die Umwelt- und Produktionskosten für ein Pfund Hack eben nicht 1,99 Euro sein können. makro zeigt, wie sich die Preise der Lebensmittel zusammensetzen. Wo Kosten zum Beispiel für die Umwelt nicht mitgerechnet werden. Und wie alle Aspekte in Zukunft so miteinbezogen werden können, dass der Verbraucher es auch noch bezahlen kann.

ZDF: Taxi gegen Uber & Co – Der Kampf um Deutschlands Straßen (10.03.2021)
Taxis und andere Mobilitätsanbieter streiten seit Jahren um Kosten, Kilometer und Kunden. Kann das neue Gesetz für die Branche nun fairen Wettbewerb garantieren? Erstmalig soll es einen Rechtsrahmen auch für ‚die Neuen‘ am Mobilitätsmarkt geben: für Uber und Co. Deutschlands Taxifahrerinnen und Taxifahrer aber sind stinksauer. Was bringt das Anfang März im Bundestag beschlossene neue Gesetz – nicht zuletzt den Verbraucher*innen? 
Vor wenigen Tagen erst hat der Bundestag das neue Personenbeförderungsgesetz beschlossen. Damit gibt es erstmals auch für Taxi-ähnliche digitale Mobilitätsanbieter einen gesetzlichen Rahmen. Taxibetriebe kritisieren, dass die bereits bestehenden Ungleichheiten damit nur noch stärker werden. Sie nämlich fahren zu einem festen Kilometer-Tarif, den Städte und Kommunen bestimmen. Sie müssen 24 Stunden, 7 Tage die Woche verfügbar sein und jede Fahrt annehmen, um flächendeckende Mobilität auch auf dem Land zu gewährleisten. Das soll sich auch mit dem neuen Gesetz gar nicht ändern. Das Bundesverkehrsministerium aber spricht nach jahrelangem Ringen von einem „guten Kompromiss“ und „mehr Mobilität“ für alle. ZDFzoom-Reporter, Thorsten Poppe, will herausfinden, was das neue Mobilitätsgesetz für die Fahrerinnen und Fahrer bedeutet, wie Expert*innen die digitalen Geschäftsmodelle bewerten und wer am Ende den Preis zahlt für den andauernden Kampf um Deutschlands Straßen. Wenn Ende des Monats das neue Gesetz auch im Bundesrat eine Mehrheit findet, bedeutet das: es gibt ganz offiziell unterschiedliche Bedingungen für dieselbe Dienstleistung.

Plusminus: Windräder: Rolle rückwärts in der Energiewende (24.02.2021)
Im Windschatten von Corona hat die Bundesregierung Ende 2020 eine Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes auf den Weg gebracht. Wichtige Fragen bleiben ungeklärt. Jetzt nehmen erste Windmüller ihre Anlagen vom Netz.

makro: Auto Macht Deutschland (23.02.2021)
Die deutsche Autoindustrie ist Arbeitgeber für Millionen und eine wichtige Stütze des Wohlstands – auch dank ihrer guten Beziehungen zur Politik. Dann kommt die Krise. Nach dem Dieselskandal und dem versäumten Rennen um neue Antriebstechnologien fordert nun die Covid-19-Pandemie die Industrie heraus. Hilfesuchend wenden sich die Autobauer an die politischen Entscheidungsträger. Wie weit geht man in Berlin, um die Interessen der Autokonzerne durchzusetzen? Es steht nicht weniger als der Wohlstand des Landes auf dem Spiel. Aber hängt das Erfolgsmodell Deutschland wirklich am Tropf der Autoindustrie? Und wie viel Schuld trägt die Industriepolitik an den Versäumnissen der Automobilkonzerne?

Frontal 21: Kaum Ökostrom im Öko-Ländle. Grünes Versagen in Baden-Württemberg (23.02.2021)
Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann regiert in Baden-Württemberg seit zehn Jahren und wollte die Erneuerbaren Energien kräftig ausbauen. Die Bilanz kurz vor der Landtagswahl im März 2021 überrascht.

Panorama 3: Verzweifelte Landwirte: Was tun gegen den niedrigen Milchpreis? (23.02.2021)
Der seit Jahren niedrige Milchpreis setzt Landwirte wirtschaftlich massiv unter Druck. Frustriert und wütend protestieren sie seit Monaten auf der Straße oder vor Lagerhallen von Einzelhandelsunternehmen. Ihre Forderungen: ein höherer Preis für ihre Milch und schnelle finanzielle Hilfen für die Höfe.

Plusminus: Wer bezahlt die neuen Staatsschulden? (21.02.2021)
Die Corona-Pandemie wird viel Geld kosten und auch in Deutschland die Staatsschulden nach oben treiben. Wer wird diese Schulden am Ende abtragen müssen? Kommt eine Vermögensabgabe, ein Corona-Soli oder ein Sparprogramm?

Report München: Vorstellungsgespräch mit dem Computer – Künstliche Intelligenz bei der Jobbewerbung(16.02.2021)
Wer sich in den USA auf einen Job bewirbt, führt inzwischen häufig das erste Bewerbungsgespräch mit einer Künstlichen Intelligenz, abgekürzt KI. Auch in Deutschland testen erste Unternehmen diese neue, umstrittene Technologie.

Plusminus: Modebranche in der Krise – Niedergang kaum zu stoppen (27.01.2021)
Die Verlängerung des Lockdowns trifft vor allem Modeläden hart. Viele Händler überleben seit Monaten nur noch dank Bankkrediten. Doch auch neue Milliarden-Hilfen werden das Ladensterben womöglich nicht aufhalten können, befürchten Experten.

Plusminus: Fake-Bewertungen – Konkurrenzkampf mit allen Mitteln (27.01.2021)
Beim Online-Einkauf verlassen sich viele Kunden auf Bewertungen, doch die sind oft gefälscht. Seit Jahren versuchen die Plattformen, den Machenschaften einen Riegel vorzuschieben, denn positive Bewertungen und gutes Ranking sind wertvoll. | mehr

makro: Impfstoff für alle! (19.01.2021)
Im Kampf gegen Corona ruht die Hoffnung auf einer Impfung. Für die Hersteller ein Geschäft, für die Staaten ein Tauziehen um Liefermengen und für alle eine globale Mammutaufgabe. Bisher sind allerdings 95 Prozent der ausgelieferten Impfstoffe in nur zehn Industrieländern verabreicht worden. Da stellt sich ganz schnell die Frage, ob es wirklich Impfstoff für alle, rund um den Globus geben wird? Damit auch die ärmeren Länder baldmöglichst Zugang zu Impfstoffen gegen Covid-19 erhalten, hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Initiative COVAX ins Leben gerufen. Reiche Industriestaaten sollen Impfstoff für die ärmeren Staaten solidarisch mitfinanzieren. Doch makro-Gast Wolfgang Greiner, Gesundheitsökonom, kritisiert, dass nicht mal die Hälfte der zugesagten Gelder bisher zusammengekommen seien. Und die aktuell vorrätigen Impfstoffe gingen zunächst mal in die reicheren Länder. Doch um die Pandemie wirksam zu bekämpfen, müsste eigentlich weltweit zugleich geimpft werden.

Report Mainz Extra: Corona und die Schweinekrise – eine Chance für mehr Tierschutz? (05.01.2021)
Auch in der Fleischindustrie wirkt Corona wie ein Brennglas und zeigt mehr denn je, wie Menschen und Tiere unter der Billigfleischproduktion leiden. Doch diese Krise ist auch eine Chance für einen echten Systemwechsel und für mehr Tierschutz in unseren Schweineställen.

ZDF: Es weihnachtet grün. Nachhaltig ohne Plastik und Gift (19.12.2020)
Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland jedes Jahr verkauft, die meisten kommen von Plantagen und sind mit Pestiziden besprüht – „Bio-Bäume“ sind die Ausnahme.

Plusminus: Medikamente für Corona-Patienten – Wie die Politik Pharmaforscher ausbremst (16.12.2020)
Immer mehr Menschen sterben am Coronavirus. In Deutschland haben mittelständische Pharmaunternehmen Wirkstoffe entwickelt, die den Krankheitsverlauf mildern könnten. Doch um diese in die Produktion zu bringen, bräuchten sie Fördergelder.

NDR: Oh Tannenbaum: Das große Geschäft mit Weihnachten (09.12.2020)
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tanne. Dafür haben sie auch hohe Ansprüche: kerzengerade und saftig grün soll er sein, nicht pieksen und kaum nadeln. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne – die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum?

makro: Fliegen in die Zukunft (08.12.2020)
Corona hat den Luftverkehr aus den Wolken auf den Boden geholt. Flughäfen, Flugzeugbauer und Airlines stecken tief in den roten Zahlen. Schnelle Erholung ist nicht in Sicht.

BR: Von Sehern, Blendern und Verblendeten – Der Fall Wirecard (09.12.2020)
Die Geschichte vom lang ersehnten deutschen Internet-Weltkonzern mit Sitz in Aschheim bei München, der einen Hauch von Silicon Valley in die bayerische Provinz brachte. Die Wirecard-Story, die anscheinend nur ein Märchen war. Shortseller rund um den Globus gingen schon seit Jahren davon aus, dass bei Wirecard betrogen und der Schwindel irgendwann auffliegen wird. Sie gingen hohe finanzielle Risiken ein und wurden teils heftig attackiert – von Wirecard und den deutschen Behörden. Doch sie behielten Recht. Während zigtausende gutgläubige Anleger ihr Erspartes verloren, als das Kartenhaus Wirecard in sich zusammenfiel, strichen sie sagenhafte Gewinne ein. Wenn aber die Shortseller das fragwürdige Geschäftsgebaren erkannten und den Crash kommen sahen, warum ließen Behörden, Wirtschaftsprüfer und Politik das Wirecard-Management dann über Jahre gewähren? Dieser zentralen Frage gehen Philipp Grüll, Josef Streule und Sabina Wolf in der Dokumentation „Der Fall Wirecard: Von Sehern, Blendern und Verblendeten“ nach. Warum ignorierten so viele die Alarmzeichen? Warum gingen die Aufsichtsbehörden nicht gegen das Unternehmen vor, sondern stattdessen gegen dessen Kritiker? Und welche Rolle spielte die Bundesregierung im Fall Wirecard? Die Filmemacher rekonstruieren ein Multi-Organ-Versagen von Kontrolleuren und Politik, das im Lichte der Aussagen der Spekulanten umso unglaublicher erscheint.

SWR: Schmutzige Geschäfte mit unserer Rente (02.12.2020)
Die gesetzliche Rente allein reicht nicht mehr, heißt es. Deshalb sorgen die meisten Menschen hierzulande zusätzlich privat fürs Alter mit Betriebsrenten, Riester-Renten oder Lebensversicherungen vor. Die Summe ist gewaltig, es geht um insgesamt etwa 1,5 Billionen Euro für die Altersvorsorge am Kapitalmarkt . Mit dem Geld werden z. B. Unternehmen, Banken und Immobilien finanziert. Doch welche Möglichkeiten haben Verbraucherinnen und Verbraucher, zu erfahren, was genau mit ihrem Geld passiert?

Plusminus: Stau im Stall – Corona bringt Schweinehalter in Not (02.12.2020)
Schweinefleisch ist in Deutschland beliebt. Trotzdem bangen viele Schweinehalter um ihre Existenz. Reduzierte Schlachtkapazitäten, Absatzrückgänge bei Gastronomie und Export. Viele Schweinebauern machen jeden Tag Verluste.

Arte: Supermächte im Handelskrieg. Der USA-China-Konflikt und Europa (01.12.2020)
»Ist es der neue Kalte Krieg, diesmal ausgetragen mit den Waffen Zölle und Gegenzölle? Der Handelskonflikt zwischen Amerika und China ist ein noch nie dagewesener wirtschaftlicher Schlagabtausch zweier Großmächte. Er geht zurück auf das handelspolitische Credo von US-Präsident Donald Trump: „America first!“ In der Folge verhängt die USA 2018 zahlreiche Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importprodukte. China reagiert mit Gegenzöllen. Der Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften eskaliert im Jahr 2020 und verursacht ein Beben, das Europa und die ganze Welt erschüttert.
Der Handelskonflikt zwischen Amerika und China ist ein noch nie dagewesener wirtschaftlicher Schlagabtausch zweier Großmächte. „Wir haben einen großen Konflikt zwischen zwei Führungsmächten, die beide an die Spitze wollen … und das Ganze kann auf einen neuen Kalten Krieg hinauslaufen“, sagt China-Experte Sebastian Heilmann von der Uni Trier. 2018 verhängen die USA erste Zölle, 2020 sind fast alle chinesischen Produkte mit 25 Prozent Importzöllen besteuert. Trump will damit das amerikanische Handelsdefizit von jährlich 650 Milliarden US-Dollar verringern. Doch die Reaktion Chinas folgt schnell: Auf die US-Strafzölle antwortet die Volksrepublik mit Gegenzöllen. Ein Handelsvolumen von 800 Milliarden Dollar ist betroffen. „Wir sind in einem handelspolitischen Konflikt, wie es ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat“, so Wirtschaftsexperte Henrik Müller von der TU Dortmund. Auch für Europa wird der Handelskrieg zur Zerreißprobe. Weil Exportweltmeister Deutschland immer mehr in die Schusslinie der Amerikaner rückt, drohen diese mit Strafzöllen auf deutsche Autoexporte in die USA. Um das abzuwenden, dürfen die USA genmanipuliertes Soja in die EU importieren – zum Ärger der französischen Landwirtschaft und europäischen Verbraucherschützer. Und auch für europäische Firmen mit Tochtergesellschaften in China wird es eng – der Export in die USA stockt aufgrund der Strafzölle. Ein Ende des Handelskrieges ist nicht in Sicht, was auch die Weltwirtschaftsorganisation WTO nicht ändern dürfte.«
➔ Hinweis: In der Mediathek leider nur verfügbar bis zum 30.12.2020.

ZDF: Störfall Corona. Wie die Pandemie die Globalisierung verändert (04.12.2020)
Gekappte Lieferketten, lahmgelegte Branchen: Als die Corona-Krise Deutschland erreicht, trifft sie die globalisierte Wirtschaft hart. Die Risiken der globalen Vernetzung werden deutlich. Lieferausfälle aus China und Europa bringen die Produktion in deutschen Fabriken zeitweise zum Stillstand. Und wegen des Corona-bedingten Lockdowns in Europa verlieren Näherinnen in Bangladesch ihr Einkommen. „ZDFzoom“ zeigt globale Abhängigkeiten und wie damit in Zeiten der Pandemie umgegangen wird. Acht Monate nach dem ersten Lockdown befinden sich Deutschland und die Welt weiterhin im Krisenmodus. „ZDFzoom“-Reporter Hannes Vogel spricht mit Entscheidern, Expertinnen und Betroffenen in Europa und Asien, um Antworten zu erhalten auf die Frage, wie das Virus als bisher größter Störfall die globalisierte Wirtschaft beeinträchtigt. Und er fragt: Ist die Corona-Krise der Anfang vom Ende der Globalisierung?

Panorama: Bankgeheimnis: Schufa will Konten ausforschen (26.11.2020)
Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei plant offenbar, Verbraucher in Zukunft auch anhand ihrer Kontoauszüge zu bewerten. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ lief ein erster Praxistest bereits. Datenschützer sind entsetzt.

mehr/wert: Sparkassen trennen sich von unrentablen Kunden (26.11.2020)
Ältere Sparerinnen und Sparer sind enttäuscht – die Sparkassen im Freistaat kündigen systematisch gut verzinste Alt-Verträge. Angesichts der niedrigen Zinsen sind diese Vertragsmodelle für die Institute zu teuer geworden.

mehr/wert: Ein Anreiz bei der Mitarbeiter-Suche (26.11.2020)
Jobs gibt es viele im Großraum München – bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Das ist bei der Suche nach Mitarbeitern zunehmend ein Problem. Eine Lösung wäre der Bau von Werkswohnungen – und da findet ein Umdenken statt.

Plusminus: Warum einige Regionalflughäfen endgültig ausgedient haben (25.11.2020)
Corona setzt der Luftfahrtbranche zu. Dabei wirft Covid-19 auch ein Schlaglicht auf die Dauerprobleme kleiner Regionalflughäfen. „Plusminus“ hat mit Experten ausgerechnet, wie ökonomisch unsinnig viele Regionalflughäfen sind.

Plusminus: Lockdown – Mit welchen Schwierigkeiten die Wirtschaft kämpft (25.11.2020)
Die Folgen der Lockdowns sind für die Wirtschaft gravierend. Viele Unternehmen strecken ihre Investitionen, streichen Anschaffungen, sparen Personal ein. „Plusminus“ analysiert die Lage und zeigt die Folgen für Arbeitsmarkt und Konjunktur.

Frontal 21: EEG-Reform torpediert Klimaschutz. Hürden für Hausbesitzer mit Solardach (24.11.2020)
Mit der Reform des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) will die Bundesregierung sicherstellen, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bei mindestens 65 Prozent liegt. Doch an dem von der schwarz-roten Koalition vorgelegten Gesetzentwurf gibt es sehr viel Kritik von Energie- und Umweltverbänden sowie auch aus der Solarbranche. Die Bundesregierung würge die Energiewende mit ihren Plänen ab – etwa durch neue Belastungen für kleine Solaranlagen. Dagegen regt sich jetzt sogar auch Widerstand innerhalb der Regierungsparteien. Zurzeit wird die EEG-Novelle im Bundestag beraten und soll noch im November beschlossen werden.

Frontal 21: Entsandte Beschäftigte. Mehr Schutz und gleiche Rechte (24.11.2020)
Jedes Jahr werden Tausende Arbeitskräfte aus den ost- und mitteleuropäischen EU-Staaten nach Deutschland vermittelt. Doch das Versprechen auf eine bessere Zukunft und deutschen Mindestlohn endet oft bei dubiosen Subunternehmen. Die Tricks, mit denen einige Unternehmen die Arbeits- und Sozialrechte umgehen, sind bekannt: Statt Lohn gibt es oftmals nur Spesen, um die Sozialversicherungskosten zu sparen. Die Neuregelung der EU-Entsenderichtlinie soll gerade das ändern. Doch jeder Mitgliedsstaat der Europäischen Union muss die Richtlinie ins nationale Recht umsetzen. Das geschehe in Deutschland zu lax, wodurch sie zum zahnlosen Tiger werde, kritisieren Experten.

Kontraste: Trotz Milliardenhilfen – Verschuldet, Pleite, Entlassen (19.11.2020)
Die Bundesregierung hilft mit Milliarden gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Ständig wird nachgelegt und noch mehr Geld bereitgestellt. Trotzdem geben Soloselbstständige auf, so mancher Mittelständler muss trotz Kurzarbeitergeld seine Leute entlassen und Leiharbeiter verlieren ihre Jobs. Kontraste hat drei Menschen begleitet, die besonders stark unter den wirtschaftlichen und auch sozialen Folgen der Pandemie zu leiden haben.

Kontraste: Corona-Schnelltests – Heilsbringer für den Winter? (19.11.2020)
Der Run auf die Corona-Schnelltests ist groß. Sie sollen ein Stück Normalität zurückbringen, so das Versprechen der Bundeskanzlerin. Erstmal sollten die Tests nur für Pflegeheime und Gesundheitseinrichtungen sein, doch längst decken sich offenbar auch Firmen auf dem freien Markt damit ein: in die Höhe getrieben werden Preise und Nachfrage. Fast 200 verschiedene Schnelltests stehen auf einer Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) – was wie eine Art Gütesiegel aussieht. Doch wie sicher diese Tests sind, ist unklar. Die Hersteller zertifizieren sich selbst, wirklich unabhängig geprüft sind bisher die wenigsten.

ZDF: Dringend gesucht, unfair verteilt? Riskanter Kampf um den Corona-Impfstoff (19.11.2020)
Das neue Coronavirus hält die Welt weiter in Atem. Nur ein wirksamer Impfstoff würde in absehbarer Zeit die Krise aufhalten, der Kampf um das rettende Serum ist zum Politikum geworden.

mehr/wert: Arbeitswelt: Corona und die Digitalisierung (19.11.2020)
Wie sieht sie aus, die Arbeitswelt der Zukunft? Die digitale Revolution nimmt gerade erst Fahrt auf: mit Videokonferenzen, Cloud-Working und Homeoffice.

makro: Der Kampf um Agrar-Subventionen (17.11.2020) 
Die EU-Kommission will den Green Deal für Europa. Dafür müsste auch Europas hochsubventionierte Landwirtschaft grüner werden. Die Widerstände sind groß. Scheitert die Agrarwende? 

»Alle sieben Jahre wird die Verteilung der Landwirtschaftssubventionen neu verhandelt. Mit rund 40% ist das Agrarbudget der größte Posten im EU-Haushalt. Gleichzeitig ist die Landwirtschaft für 14% der Teibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die neue EU-Kommission plant bis zum Jahr 2050 für Europa Klimaneutralität. Alle Bereiche der EU wären betroffen: Industrie, privater Verbrauch, Verkehr – und eben auch die Landwirtschaft. Das bisherige Subventionssystem nutzt vor allem Großbetrieben, begünstigt Monokulturen, Überdüngung, Überproduktion, Massentierhaltung. Das Interesse an Änderungen ist bei den Großen entsprechend klein. Bereits vor sieben Jahren, bei den letzten Verhandlungen zum europäischen Agrarhaushalt, unternahm der seinerzeitige EU-Agrarkommisar Dacian Cioloș den ernsthaften Versuch, die Landwirtschaft grüner zu machen. Für einen Moment sah es tatsächlich so aus, als könnte er sich durchsetzen. Doch dann hat die mächtige Agrarlobby das Vorhaben weichgekocht. Bringt die Idee vom Green Deal nun neuen Reformschwung? Es sieht nicht danach aus. Von den künftig rund 54 Milliarden Euro Fördergeldern pro Jahr soll der Großteil wieder als Flächensubventionen nach dem Gießkannenprinzip vergeben werden. Erst ab 2023 soll ein Teil davon in Verbindung mit klimafreundlichen Umweltmaßnahmen stehen, so genannten „Eco Schemes“. Der Knackpunkt: Es ist völlig unklar, wie diese Ökoprogramme aussehen sollen. Außerdem ist fraglich, ob es hier überhaupt europaweit einheitliche Standards geben wird. Im EU-Parlament haben sich Liberale, Christ- und Sozialdemokraten auf einen Kompromiss geeinigt: 30% der Förderung soll den „Eco Schemes“ vorbehalten sein. Vor allem die Konservativen von der Europäischen Volkspartei, zu der auch die Abgeordneten der CDU/CSU-Gruppe gehören, stehen auf der Bremse. Mit dieser Reform, kommentiert Martin Häusling von den Grünen, „wird die Kommission weder den Green Deal machen können, noch ihre Klimaziele erreichen“. Aber wie gelingt es der Agrarlobby, Reformbemühungen so konsequent zu hintertreiben? Guido Nischwitz von der Universität Bremen hat dazu im Auftrag des Naturschutzbundes eine Studie erstellt. Ergebnis: Ein mächtiges Netzwerk im Agrarsektor, in dessen Mittelpunkt der Deutsche Bauernverband steht. Zentral, so Nischwitz, seien die Netzwerkknotenpunkte „Forum Moderne Landwirtschaft“ und „Verbindungsstelle Landwirtschaft – Industrie“, wo die Interessen aus Agrar- und Ernährungswirtschaft, aus Finanzen, Chemie und verschiedenen Verbänden zusammenliefen. Dieses Netzwerk sei in der Lage, sagt Nischwitz, Politik sowohl in Deutschland als auch in Europa und damit die gemeinsame Agrarpolitik zu beeinflussen. Das zeigt sich auch im Ministerrat, neben EU-Parlament und Kommission der dritte Player in Europas Agrarpolitik. „Nach langem hartem Ringen haben wir endlich einen Meilenstein geschaffen“, verkündet Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner. „Einen Meilenstein, um einen Systemwechsel in der europäischen Agrar- und Ernährungspolitik zu erreichen.“ Doch was die CDU-Politikerin als Erfolg verkündet, ist weniger als das, was in Brüssel bereits auf dem Tisch liegt. Die Eco-Schemes, die Bauern für den klimaschonenden Ackerbau belohnen sollen, werden nach dem Willen der EU-Agrarminister nicht 30, sondern nur 20% ausmachen. Green Deal, Klimaschutz, Agrarwende. Der große Wurf droht zu verwässern. Es wäre nicht das erste Mal.«

Plusminus: Corona: Lieferdienste-Boom – wer bleibt auf der Strecke (11.11.2020)
In der Corona-Krise ist er so gefragt wie nie: Deutschlands Essens-Lieferdienst Nr. 1 Lieferando. Restaurant können so auch in der Krise Umsätze zu machen, gleichzeitig wächst die Abhängigkeit. Auch die Fahrer fühlen sich „ausgeliefert“.

Exakt – Die Story: Parkplatz verzweifelt gesucht – Lkw-Chaos auf Rasthöfen (04.11.2020)
Die Anzahl an Lkw im Verkehr hat auch in den letzten Jahren stark zugenommen. Das zeigt sich auch neben der Straße. An Rastplätzen fehlt es oft an ausreichenden Laster-Parkplätzen – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen.

mehr/wert: Soloselbstständige: Bedrohte Existenzen (29.10.2020)
Ein „fiktiver Unternehmerlohn“ würde vielen Soloselbstständigen durch die Krise helfen – gerade denen, die bislang eher leer ausgegangen sind.

mehr/wert: Flughafen München: Von der Pandemie ausgebremst (29.10.2020)
Nicht nur die Kultur und Sportvereine machen dicht, auch Reisen sind praktisch nicht möglich. An einem internationalen Hotspot des Reiseverkehrs, dem Münchner Flughafen, sind die Konsequenzen besonders drastisch.

BR: Stillstand statt Höhenflug: Der Flughafen München (21.102.2020)
Der Flughafen München erreichte im letzten Jahr Rekorde und zählt zu den verkehrsreichsten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa. Doch im Frühjahr 2020 herrscht dort so gut wie Totenstille – wegen Corona. Was bedeutet der Stillstand für die Luftfahrt und für die Menschen, deren Existenz am Flughafen München hängen?

Plusminus: Verzweifelter Kampf: Das Sterben der Innenstädte (28.10.2020)
Der Einzelhandelsverband befürchtet bis zu 50.000 Geschäftsaufgaben wegen Corona. Ein Sterben der Innenstädte wird befürchtet. Aber: wie sollen unsere Innenstädte in Zukunft eigentlich aussehen?

ARD: Kritik an EU-Agrarreform (25.10.2020)
Die Einigung der EU-Landwirtschaftsminister auf eine Reform der Agrarpolitik stößt auf Kritik. Umweltverbände und kleine Betriebe sprechen von Scheinpolitik und „Weiter so“- denn der größte Teil der Subventionen soll ohne Auflagen fließen.
➞ Dazu in der gleichen Sendung ein Interview mit der Bundeslandwirtschaftsministerin: „Alles andere als ein Weiter so“: Im Kompromiss des EU-Ministerrats für eine Agrarreform sieht Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) einen Systemwechsel bei EU-Subventionen. Die EU-Agrarreform ist „alles andere als ein Weiter so“.

Plusminus: Lebensversicherung: Auszahlung häufig geringer (21.01.2020)
Mit hohen Garantiezinsen und wolkigen Prognosen haben Versicherungen Kunden geködert. Doch weil Lebensversicherungen sich verkalkulierten, bleibt für die Kunden immer weniger übrig und der Traum vom finanziell sorgenfreien Alter platzt.

makro: Kollege Roboter (19.10.2020)
Künstliche Intelligenz krempelt unsere Wirtschaft um. Roboter übernehmen immer mehr Tätigkeiten in der Industrie. Wie sehr werden sie unser Arbeitsleben in Zukunft verändern?

Plusminus: Rückschlag für Energiewende (07.10.2020)
Jahrelang wurden Windkraftanlagen aus dem Topf für erneuerbare Energien mitfinanziert. Damit soll nun Schluss sein. Weil neue Anlagen oft nur mit Verzögerung gebaut werden, droht nun ein Einbruch für die gesamte Energiewende.

Report Mainz: Gastronomen und Selbständige kämpfen um ihre Existenz (06.10.2020)
Selbstständige haben aufgrund der Corona-Krise hohe Einkommenseinbußen erlitten. Nach einer aktuellen Umfrage rechnet jeder siebte Betrieb in der Gastronomie und Hotellerie mit einer baldigen Schließung.

ZDF: Die Sklaven der Weltmeere. Wie Seeleute schikaniert werden (02.10.2020)
„ZDFzoom“ hat zahlreiche Missstände der Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten aufgedeckt. Viele deutsche Reedereien lassen ihre Schiffe in sogenannte Billiglohnländer ausflaggen.

Frontal 21: Verbrenner vor dem Aus? Die Krise der deutschen Autoindustrie (29.09.2020)
Die Corona-Pandemie hat 2020 der deutschen Autoindustrie erstmals in ihrer Geschichte einen Quartalsverlust beschert: von April bis Juni ein Minus von mehr als 4,7 Milliarden Euro. Ein Drittel weniger Autos haben deutsche Hersteller verkauft. Kritiker sehen die Ursache auch im Verlust der Technologieführerschaft deutscher Autobauer beim Übergang zur Elektromobilität. Experten prognostizieren eine Pleitewelle vor allem in der deutschen Autozulieferindustrie.

Panorama 3: Unternehmen in der Krise: Etliche Insolvenzen erwartet (29.09.2020)
In vielen Branchen droht Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie die Insolvenz oder Geschäftsaufgabe. Wie kann man gegensteuern und wo ansetzen, um Unternehmen besser zu stützen?

defacto: Ausgebremst beim Klimaschutz – Wie Behörden Bürger blockieren (24.09.2020)
Die Sommer werden immer heißer und trockener. Ganz klar, der Klimawandel schreitet voran. Deshalb wollen Bund und Länder die Energieversorgung in Deutschland komplett umstellen: Weg von Kohle und Atom, hin zu erneuerbaren Energien wie Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Schönste Zukunftsvisionen mit grüner Energie zeichnen die Politiker. Doch wer sich als Bürger aktiv an der Energiewende beteiligen will, stößt schnell an Grenzen. Bei Wasserkraft, Solarmodulen oder Elektroautos – überall werden Bürger von ihren Kommunen oder Institutionen ausgebremst. defacto hat unglaubliche Beispiele recherchiert. Von guten Ideen und unfassbaren Hürden.

Plusminus: Überbrückungshilfe: Staatliche Unterstützung kommt bei Unternehmen nicht an (23.09.2020)
Von den 25 Milliarden Euro, mit denen Solo-Selbständige und Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitern gerettet werden sollen, wurde erst ein Bruchteil abgerufen. Plusminus über ein staatliches Hilfspaket, das den Bedürfnissen nicht gerecht wird.

Plusminus: Corona-Pandemie: Ausgefallene Messen schwächen Mittelstand (23.09.2020)
Internationales Flair, Glitzer, Prunk, Menschen dicht an dicht – das ist Messe anno dazumal, vor Corona. Viele Monate ging nichts, langsam erwacht die deutsche Messewirtschaft wieder aus dem Coronaschlaf – doch es ist nichts mehr wie zuvor.

Kontraste: Geheimniskrämerei um Milliardenprojekte (17.09.2020)
Für mehr als vier Milliarden Euro hat Bundesverkehrsminister Scheuer jüngst ÖPP-Verträge zum Autobahnbau abgeschlossen. Diese öffentlich-privaten Partnerschaften, bei dem private Firmen Bau und Betrieb der Autobahn übernehmen, sind hoch umstritten. Mehrfach schon hat der Bundesrechnungshof bemängelt, dass sie dem Staat langfristig teurer kommen, als wenn er selber bauen würde. Um für mehr Transparenz zu sorgen, hat die Große Koalition vereinbart, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen der ÖPP-Projekte künftig zu veröffentlichen. Doch Scheuer kümmert das offenbar nicht. Er verweigert weiterhin die Herausgabe der Dokumente.

Kontraste: Verstößt Tesla systematisch gegen Datenschutzregeln? (17.09.2020)
Der E-Mobil-Hersteller Tesla baut bei Berlin die sogenannte Giga-Factory. 500.000 Autos im Jahr sollen hier vom Band gehen – die Politik feiert das Projekt. Kontraste hat analysiert, was diese Autos neben Fahren noch können – nämlich Videoüberwachen. In den neuen Modellen des US-Autoherstellers Tesla können Kameras das Geschehen außerhalb des Fahrzeugs aufzeichnen. Neben dem Fahrer, der teilweise die gestochen scharfen Umgebungsbilder ansehen und abspeichern kann, hat der Konzern offenbar Zugriff auf die Bilder – via Fernabfrage aus den USA. Welche Daten sich der Konzern holt, darüber hat der Fahrer keine Kontrolle. Für Datenschützer handelt es sich um einen eklatanten Rechtsbruch. Laut Selbstauskunft von Tesla geht es bei diesen Datentransfers unter anderem um die „Effektivität unserer Werbekampagnen und Betrieb und Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit.“ Datenschützer und Politik sind mit dem Problem heillos überfordert.

Plusminus: Maskendebakel – Wer zahlt die teure Beschaffung des Bundes? (16.09.2020)
Im März 2020 beschloss das Bundesgesundheitsministerium, selbst Schutzausrüstung zu beschaffen: mit mehr als 700 Verträgen über insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro. Jetzt sitzen Lieferanten auf der bestellten Ware und warten auf ihr Geld.

Plusminus: Unternehmensinsolvenzen – Droht die große Welle? (16.09.2020)
Durch Staatshilfen und Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sind deutsche Firmen bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. Doch Experten warnen: Die gut gemeinten Sondergesetze täuschen über den wahren Zustand der deutschen Wirtschaft.

Plusminus: PayPal profitiert von der Corona-Krise (16.09.2020)
Während der Corona-Krise boomte der Onlinehandel. Davon profitiert unter anderem PayPal. Ist das Vertrauen in den Zahlungsdienstleister berechtigt? Einige Kunden waren plötzlich viel Geld los, Händler kamen monatelang nicht an ihr Geld.

BR Fernsehen: Schausteller in Not – Eine Saison ohne Volksfeste (16.09.2020)
Kein Volksfest, keine Kirmes, keine Kirchweih – die Corona-Pandemie ist für Schausteller eine Katastrophe. Nicht nur die wirtschaftlichen Einbußen lassen sie verzweifeln: den Schaustellern fehlen auch die zwischenmenschlichen Kontakte, der Rummel. Sie wollen raus, Geld verdienen, unters Volk. Wie werden sie die Krise überstehen?

Frontal 21: Jede Menge Gegenwind: Windkraftbetreiber in Bayern (15.09.2020)
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) umarmt für Fotos gerne Bäume und erklärt sich zum Bienenfreund. Aber die bayerischen Bürger lässt er mit ihrem Engagement für Windkraft im Regen stehen. Das müssen Windkraftbauer aus Unterfranken erleben, die in der Rhön zehn Windräder bauen wollen. Als sie die genehmigten Anlagen gegen kleinere, moderne austauschen wollen, beginnt ein jahrelanger Rechtsstreit. Der bayerische Ministerpräsident hätte mit einer Gesetzesänderung helfen können. Aber die CSU sorgte im vergangenen Juli dafür, dass die Bürger heute vor einem Desaster stehen. Bereits fertige Turmfundamente müssen womöglich weggesprengt werden. Ein Millionenschaden droht. Dabei liegt Bayern weit hinter seinen Plänen zum Ausbau der regenerativen Energien zurück.

ttt – titel, thesen, temperamente: Der Finanzgigant „BlackRock“ (13.09.2020)
Der amerikanische Vermögensverwalter „BlackRock“ ist so mächtig wie kein anderes Unternehmen – und trotzdem kennt ihn kaum einer. Eine, die es geschafft hat, tiefe Einblicke in diese Blackbox zu bekommen, ist die Autorin Heike Buchter.

defacto: Abzocke auf dem Wohnungsmarkt – Die Machenschaften der Immobilienkonzerne (10.09.2020)
Vonovia ist der größte deutsche Wohnungskonzern und macht seit Jahren Gewinne, vor allem durch Modernisierungsmaßnahmen und intransparente Nebenkostenabrechnungen. Auf Kosten der Mieter bereichert sich auch noch ein anderes Unternehmen: Dolphin/German Property Group.

Plusminus: Logistik – Wie entlang der Autobahnen die Zentren sprießen (09.09.2020)
Mehr Online-Bestellungen, mehr Produktion in Deutschland sorgen für einen Boom in der Logistik-Branche. Zentren sprießen aus dem Boden. Plusminus zeigt den Aufschwung und beleuchtet den Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie.

Frontal 21: Schiedsgerichte gegen Klimaschutz. Wie Kohlekonzerne abkassieren (08.09.2020)
Kaum jemand hat je vom Energiecharta-Vertrag, kurz ECT, gehört. Doch er ist eine sehr mächtige Waffe in der Hand von Energiekonzernen, um massiven Einfluss auf Klimapolitik zu nehmen.

ZDF: Deutschland im Datenstau. Der verschlafene Glasfaserausbau (03.09.2020)
Ohne schnelles Internet geht in einer modernen Gesellschaft nichts mehr. Doch Deutschland hinkt beim Breitbandausbau hinterher. In der Corona-Krise wird das vielen schmerzlich bewusst. Denn auf Basis des ECT-Abkommens können ausländische Unternehmen Vertragsstaaten wie die Bundesrepublik Deutschland vor internationalen Schiedsgerichten auf Schadensersatz verklagen, wenn sie sich aufgrund neuer Klimaschutzgesetze benachteiligt fühlen. Mit großem Erfolg: Über 46 Milliarden Euro Entschädigungszahlungen auf Kosten der Steuerzahler wurden bereits verhängt. Jetzt soll der Vertrag reformiert werden – doch das Vorhaben hat mächtige Gegenspieler.

Plusminus: Wie viel Steuern bezahlt Amazon? (02.09.2020)
In der Corona-Krise hat der Online-Händler Amazon seine Marktmacht deutlich ausgebaut – nicht nur auf Kosten der Konkurrenz im stationären Handel, sondern auch der Kommunen. Dort investiert Amazon zwar, zahlt aber kaum Steuern.

NDR: Existenznot durch Corona: Norddeutsche Unternehmen in der Krise (31.08.2020)
Das Coronavirus hat nicht nur eine gesundheitliche Krise ausgelöst – auch eine wirtschaftliche: Einzelhandel und kleine Betriebe bangen um ihre Existenz. Wie ist die Lage? 

Plusminus: Corona-Ausfälle (26.08.2020)
Mit einer Versicherung gegen Betriebsschließungen wollten sich viele Betreiber von Restaurants und anderer Gewerbe, die wegen Corona schließen mussten, vor Verlusten schützen. Doch jetzt gibt es häufig Ärger um die Entschädigung. Viele Betriebsschließungs-Versicherungen verweigern Gastonomen Schadenersatz bei Corona. Bereits über 1.000 Klagen vor Gericht anhängig. Fachanwälte: Laut Infektionsschutzgesetz besteht eindeutig Versicherungsschutz. Viele Haftpflichtkassen bieten nur 15 Prozent Ersatz aus „reiner Kulanz“ an.

Frontal 21: Bezahlen in der Corona-Krise: Wird das Bargeld auf Dauer verdrängt? (25.08.2020)
Spätestens seit der Corona-Krise zahlen immer mehr Menschen mit Karte oder Smartphone statt mit Münzen oder Scheinen. Kontaktloses Bezahlen boomt – ein Trend, der das Bargeld langsam abschafft? Aus Sorge, Viren könnten sich über das Geld verbreiten, haben viele Verbraucher ihr Verhalten in der Corona-Krise geändert. Selbst bei kleinen Beträgen am Kiosk oder beim Bäcker wird jetzt digital bezahlt. Laut einer Umfrage des Deutschen Bankenverbandes zahlen mittlerweile knapp 60 Prozent der Deutschen mit Karte oder Handy, Tendenz weiter steigend. Kartenunternehmen profitieren von dieser Entwicklung, sie verdienen an den Gebühren. Datenschützer aber warnen, denn mit jeder Zahlung werden Informationen gesammelt, gespeichert und oft auch weitergegeben.

Frontal 21: Kahlschlag in der Windbranche – 40.000 Jobs in Gefahr (18.08.2020)
Im Klimaschutz hat sich Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Gleichzeitig werden aber immer weniger neue Windkraftanlagen errichtet, obwohl die erneuerbaren Energien eine tragende Säule künftiger Energieversorgung sind.

ZDF: Heimvorteil. Sicher produzieren auch in Krisen (13.08.2020)
Billiglöhne in Fernost sind nicht alles: Die Corona-Krise stellt unser komplexes Wirtschaftssystem auf die Probe. Produzieren in der Heimat wird für mehr Unternehmen wieder interessant.
Gerade die Krise verdeutlicht die Fallstricke einer großen Abhängigkeit von globalen Lieferanten. Zuverlässige Partner, Produktionssicherheit sowie Qualität werden wichtiger als Effizienz und just in time. Das weiß auch der Garten- und Landwirtschaftsgerätehersteller STIHL. Der Verkaufsschlager, die Kettensäge, wird in mehr als 160 Länder verkauft. Die wichtigsten Teile stellt STIHL selbst her, größere Lager erlauben auch in Krisenzeiten, für eine Weile weiter zu produzieren. „Wir arbeiten nicht nach einem strengen Just-in-time-Konzept, sondern halten immer gewisse Sicherheitsbestände vor. Davon profitieren wir in der aktuellen Situation“, so Martin Schwarz, Vorstandsmitglied der STIHL AG.  Für den Modellbahnhersteller Märklin ging es mit der Produktion einmal nach Fernost und dann wieder zurück nach Baden-Württemberg. Nach der Insolvenz 2009 und unter neuer Führung holte das Unternehmen seine Produktion aus China zurück nach Europa. „Wir sind hier wesentlich flexibler, können besser auf die Nachfrage eingehen, Lieferzeiten zuverlässiger einhalten und die Qualität einfacher sicherstellen“, so Co-Geschäftsführer Florian Sieber. Die Rückverlagerung nach Deutschland ermöglichte vor allem auch der technische Fortschritt: Lange kamen Roboter überwiegend in der Großindustrie zum Einsatz, jetzt rechnen sie sich auch für kleinere Unternehmen wie Märklin. Die Arbeitsweise der Holzkunstwerker aus dem Erzgebirge wirkt in unserer globalisierten Welt etwas anachronistisch, ist jedoch weitestgehend krisenfest. Für die Hersteller von Weihnachtsengeln, Schwibbögen und Nussknackern ist die Wertschöpfung vor Ort Alleinstellungsmerkmal und wichtigstes Verkaufsargument. Ganz ohne Outsourcing und mit Qualität müssen sie sich gegen billige Imitate aus Fernost durchsetzen. Was die globalisierte Wirtschaft mit einer Region in einem Hochlohnland macht, lässt sich in Amiens in Frankreich beobachten. Immer mehr Firmen gaben hier ihre Produktionsstandorte auf, hinterließen leere Fabrikhallen und eine hohe Arbeitslosigkeit. Der Unternehmer François Company hat eine Strategie entwickelt, den alten Standort wiederzubeleben.

Plusminus: Masken „Made in Germany“ – Unternehmen können nicht liefern (12.08.2020)
Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise wollte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit einer Ausschreibung die heimische Produktion von Schutzausrüstung ankurbeln. Den Zuschlag haben mehrere branchenfremde Firmen erhalten, Lieferung fraglich.

ZDF: Karte oder Cash – Schafft Corona das Bargeld ab? (05.08.2020)
Seit der Corona-Krise zahlen immer mehr Menschen mit Karte oder Smartphone, statt mit Münzen oder Scheinen. Kontaktloses Bezahlen boomt. Ein Trend, der das Bargeld langsam abschafft?
Aus Sorge, Viren könnten sich über das Geld verbreiten, haben Viele ihr Verhalten in der Corona-Krise geändert. Selbst kleine Beträge am Kiosk oder beim Bäcker werden jetzt mit Karte beglichen. Digitale Bezahlsysteme sind auf dem Vormarsch. Deutschland ist gespalten: Bisher liebten die Deutschen ihre Scheine und Münzen, das Portemonnaie war voll davon. In keinem Land Europas wird so viel Bargeld mit sich herum getragen. Doch seit der Corona-Krise nutzen immer mehr Bürger das digitale Bezahlen. Lange war unklar, wie hoch die Gefahr einer Ansteckung mit Corona-Viren über das Bargeld wirklich ist. Virologen geben vorsichtig Entwarnung. Dennoch beschleunigt die Pandemie den Trend des bargeldlosen Bezahlens: Laut einer Umfrage des Deutschen Bankenverbands zahlen mittlerweile knapp 60 Prozent der Deutschen mit Karte oder Handy, Tendenz weiter steigend. Bei der Deutschen Bank hat Professorin Marion Labouré dazu eine aktuelle Studie erstellt. „Südkorea und China haben Banknoten Quarantäne verordnet und sogar Banknoten zerstört. Ein weiteres Beispiel ist die US-Zentralbank. Als Zahlungsmittel geht Bargeld definitiv zurück. Immer weniger Menschen zahlen bar. Im Dezember hat ein Drittel der Deutschen kontaktlos bezahlt, heute zahlt rund die Hälfte kontaktlos.“ Kartenunternehmen profitieren von dieser Entwicklung, sie verdienen an den Gebühren. Datenschützer aber warnen, denn mit jeder Zahlung werden Informationen gesammelt, gespeichert und oft auch weitergegeben. Sarah Spiekermann, Wirtschaftsinformatikerin an der Universität Wien, warnt vor einem „Überwachungskapitalismus“ mit fatalen Folgen: „Ganz normale, ähnliche Leute zahlen unterschiedliche Preise beispielsweise für Flugtickets, Hotels, werden nicht versichert oder erhalten nie ein bestimmtes Jobangebot.“

Frontal 21: Die Libanon-Connection. Das Geschäft mit den Drogen (28.07.2020)
Kriminelle Machenschaften von Mitgliedern arabischer Großfamilien sorgen regelmäßig für Schlagzeilen, nicht ohne Grund: 2018 gab es 27 Verfahren gegen organisierte Gruppierungen, deren Mitglieder arabischer oder türkischer Herkunft sind. In der Hälfte dieser Verfahren ging es um Rauschgiftdelikte – insbesondere um Cannabis und Kokain. Frontal21 hat sich auf die Spurensuche begeben – bis in den Libanon.

ARD: Corona-Patient Wirtschaft – Wer bezahlt die Zeche? (27.07.2020)
1,9 Billionen Euro – eine Zahl mit 13 Ziffern – stehen bisher auf der gigantischen Corona-Rechnung. Es ist unser Geld, das gerade Unternehmen und Arbeitsplätze retten soll – aber wie wirkt sich das auf unsere Geldbeutel aus? Werden sich unser Wohlstand und Lebensstandard verändern? Wer bezahlt am Ende die Zeche?

Plusminus: Corona: Wie können Lieferketten sicherer gemacht werden? (22.07.2020)
Kaum ein Land ist so verflochten in den globalen Handel wie Deutschland. Deshalb sind funktionierende Lieferketten besonders wichtig für Arbeitsplätze und Wohlstand im Land. Doch entlang der Transportwege lauern unterschiedlichste Gefahren.

ARD: Digitalsteuer und soziale Gerechtigkeit (19.07.2020)
Tech-Giganten haben im Lockdown ihre Umsätze gigantisch gesteigert – und zahlen so gut wie keine Steuern. Eine Gefahr für den sozialen Zusammenhalt. Könnte die Digitalsteuer in der Corona-Krise helfen?

ZDF: Öl, Milliarden und Moral. Der norwegische Staatsfonds und die Finanzmärkte (16.07.2020)
Ob Klimawandel oder Populismus – die Gesellschaft steht vor beispiellosen Problemen und die Finanzindustrie war bisher oft Teil davon. Aber kann sie nicht auch zur Lösung beitragen? Kurzfristige Trader versus langfristige Investoren, Gier versus Verantwortung – seit Jahrzehnten wird die Finanzbranche von „Wölfen“ dominiert, die persönliche Vorteile suchen. Dass man auch verantwortungsvoll investieren kann, beweist Norwegen. Als weltweit größter staatlicher Fonds befindet sich der Norwegische Pensionsfonds im Besitz eines Volkes und wird von Politikern verwaltet. Der Fonds soll unter anderem die Rentenzahlungen für zukünftige Generationen sichern. Sein Kapital wird nach ethischen Richtlinien verwaltet. Einst getragen von dem Ölreichtum Norwegens, investiert man heute zunehmend in erneuerbare Energien. Der Fonds besitzt 1,5% der weltweiten Aktien und ist an 9.000 Unternehmen beteiligt. Anstatt auf kurzfristige Erfolgsmeldungen für die Aktionäre, ist dieser Fonds politisch verpflichtet, Jahrzehnte in die Zukunft zu schauen. Kurzfristige Investition oder langfristige Anlage? Gier oder Verantwortung? Wer hat die größten Chancen am Kapitalmarkt – Die norwegischen „Wikinger“ oder die „Wölfe“ der Wallstreet?

WISO: Wir sind Wirtschaft: Wie Corona den Job verändert (13.07.2020)
Die Corona-Pandemie bedroht viele Arbeitnehmer und Selbstständige in ihrer wirtschaftlichen Existenz: Aufträge brechen weg, Angestellte müssen in Kurzarbeit. Mancher muss sich gar nach einem neuen Job umschauen. Parallel zu diesen beruflichen Herausforderungen müssen auch Privat- und Familienleben neu organisiert werden. Wie wirkt sich dieser völlig veränderte Alltag auf den eigenen Arbeitsplatz aus? Was bedeutet es für die beruflichen Perspektiven? Welche wirtschaftlichen Folgen hat das für Arbeitnehmer und Selbstständige?

Exakt: Dumpingpreise in der Logistikbranche – Mittelständler kämpfen ums Überleben (08.07.2020)
Wegen Corona gibt es derzeit viele Kapazitäten für LKW-Transporte. Die Preise für Frachttransporte sind extrem niedrig. Viele mittelständische Spediteure haben Existenzangst.

Panorama: Corona: Das Ende der Globalisierung? (02.07.2020) 
Geschlossene Grenzen, kaputte Lieferketten, kein Klopapier. Seit Corona scheint das Ende der globalisierten Welt nah. Tatsächlich aber ist das ein Irrglaube. Denn ohne geht es nicht.

Plusminus: Paragrafen statt Kilowatt – Bürokratie bremst Solarstrom aus (01.07.2020)
Photovoltaik-Anlagen sind günstiger geworden. Viele Haushalte und Unternehmen wollen darum selber Solarstrom erzeugen – und scheitern oft an bürokratischen Hürden. Für eine Energiewende braucht es darum erst einmal eine Bürokratiewende.

Fakt: Das gute Geschäft mit Patentarzneimitteln (30.06.2020)
Gesetzliche Krankenkassen haben letztes Jahr 41 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben. Die Hälfte davon für sogenannte Patentarzneimittel. Dabei gäbe es häufig deutlich günstigere Alternativen.

ZDF: Airlines am Boden. Luftfahrt in der Corona-Krise (26.06.2020)
Es ist die größte Krise in der Geschichte der Luftfahrt. Von allen Wirtschaftszweigen ist die Branche mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen. Allein in Deutschland bangen Zehntausende Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz. Zwar werden Reisebeschränkungen langsam gelockert, doch eine Rückkehr zu einem Flugbetrieb, wie er vor der Pandemie existierte, ist noch lange nicht in Sicht.

Plusminus: Mit Wumms in die Armut: Die Verlierer der Corona-Krise (24.06.2020)
Solo-Selbständige gehören zu den Hauptverlierern der Corona-Krise. Die wirtschaftlichen Folgen treffen sie viel härter als Angestellte. Laut einer Studie verfügt nur die Hälfte von ihnen über Liquiditätsreserven für mehr als drei Monate.

Exakt: Unternehmer nach der Krise: Überlebt die Großküche? (17.06.2020)
Eine Großküche in Dessau hat die Krise schwer getroffen: Keine Gäste mehr in den Kantinen, auch Schulessen wurde nicht mehr gebraucht. Wie geht es dem Unternehmen jetzt? Läuft der Laden nach den Lockerungen wieder?

Plusminus: Corona und die Leistungsträger (17.06.2020)
In der Krise hat sich gezeigt, welche Berufe für das soziale Zusammenleben „systemrelevant“ sind. Diese Menschen verdienen im Vergleich zu anderen Branchen oft sehr wenig. Was lässt sich für die Zeit nach der Krise daraus lernen?

Panorama: Kreuzfahrt: Soll der Staat die Branche retten? (11.06.2020)
Kreuzfahrten galten als Erfolgsmodell. Doch die Branche will Hilfe vom Staat. Wegen der Pandemie? Oder war schon vorher etwas faul am Geschäft mit den schwimmenden Hotels?

Westpol: Das größte Konjunkturprogramm seit der Nachkriegszeit (07.06.2020)
„Mit Wumms aus der Krise“, so beschreibt Finanzminister Olaf Scholz das 130 Milliarden Euro umfassende Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Vor knapp zwei Wochen hatte sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Forderungen vorgewagt. Wir analysieren: Wie viel ist davon Realität geworden? Und was fällt für NRW ab?

mehr/wert: Student gegen Amazon (28.05.2020)
Mit gerade mal 18 Jahren gründet Valentin Weimer einen eigenen Online-Handel. Als Konkurrenz zu Amazon – einem Unternehmen, das allein im letzten Jahr einen Umsatz von über 250 Milliarden Euro gemacht hat.

Plusminus: Konjunkturprogramm nach Corona (27.05.2020)
Die Bundesregierung will Anfang Juni ein Konjunkturpaket schnüren, um der Wirtschaft nach dem Lockdown neuen Schwung verpassen. Aber was soll rein ins Paket? Und wie umweltfreundlich wird es sein? Plusminus hat nachgefragt.

Plusminus: Industrialisierung in der Ferkelerzeugung (27.05.2020)
Ferkelzucht ist in Deutschland mehr und mehr zur Industrie geworden. Es kommt auf jeden Cent an – sonst wirft der Betrieb nichts ab. Die Folge: Die Tiere müssen sich der Haltungsform anpassen. Aber es gibt auch andere Beispiele.

SWR: Wirtschaft im Corona-Schock – wie überstehen wir die Krise? (27.05.2020)
»Die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft sind in ihrem ganzen Ausmaß bisher kaum abzusehen, sie könnten auch den Südwesten in eine tiefe Rezession schicken. Zahllose Arbeitsplätze und das Wohlstandsmodell Deutschland stehen auf dem Spiel. Die Dokumentation aus der Reihe „betrifft“ im SWR Fernsehen begleitet Unternehmen, betroffene Arbeitnehmer*innen und die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut von Beginn der virusbedingten Einschränkungen an bis heute.«

makro: Globalisierung auf Abstand (26.05.2020)
Die Corona-Pandemie deckt auf, wie verwundbar das deutsche Exportmodell ist. Lieferketten sind zusammengebrochen, weil Fabriken in Frankreich, Italien oder China stillstanden. Werden Firmen wieder mehr in Deutschland fertigen? Deutschland als Alternative zu China als Werkbank? Die Corona-Krise zeigt zumindest überdeutlich, wie abhängig Deutschland von seinen Handelspartnern geworden ist. Drei Jahrzehnte war es schon fast ein Naturgesetz, dass Unternehmen in Billiglohnländern produzieren. Nicht selten, ohne internationale Umwelt- und Sozialstandards einzuhalten. Das wurde gerade wieder in der Textilindustrie in Bangladesch offensichtlich, als westliche Modefirmen ihre Aufträge einfach stornierten und die Textilarbeiterinnen ohne Lohn nach Hause geschickt wurden. makro fragt: Ist die Globalisierung zu weit gegangen? Brauchen wir wieder mehr „Made in Germany“? Interviewgast und China-Kenner, Prof. Sebastian Heilmann, fordert: „Wir müssen unsere Abhängigkeit von China kritisch überprüfen.“

Frontal 21: Restaurants und Hotels vor dem Aus. Wie Versicherungskonzerne mauern (26.05.2020)
Als in der Corona-Krise Bars, Restaurants und Hotels schließen mussten, wähnten sich einige Gastronomen auf der sicheren Seite, sie hatten eine Versicherung für den Fall einer Seuche abgeschlossen. Doch zu früh gefreut: In den meisten Fällen weigern sich die Versicherungen zu zahlen – aus vorgeschobenen Gründen, beklagen Rechtsexperten. Jahrelange Prozesse können sich allerdings die wenigsten leisten.

Frontal 21: CO2-Klimaziele „höchst unzureichend“. Emissionen müssen schneller sinken (26.05.2020)
Nach Berechnungen des Sachverständigenrates für Umweltfragen müssen die Klimaziele der Bundesregierung deutlich verschärft werden, um das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten. Die Welt steuere auf eine Klimakatastrophe zu, wenn alle Länder der Welt sich mit dem Klimaschutz so viel Zeit lassen wie Deutschland, warnt das „NewClimate Institute“ und verleiht den Klimaschutzplänen der Bundesregierung das Prädikat „höchst unzureichend“.

WDR: Neuland – wer hat die Macht im Internet? (29.04.2020)
Thomas Derksen war einmal Sparkassenbeamter in Köln. Mittlerweile ist er ein Internetstar in China, macht dort Werbung für Produkte deutscher Firmen, und Millionen folgen ihm online. Sein Leben in China ist anders als das in Deutschland. Bezahlen, Rente, Stromrechnung: Er braucht dort nur sein Handy, um den Alltag zu organisieren.

Report München: Kein Umsatz, keine Gäste und trübe Aussichten (21.04.2020)
Während der Weinverkauf im Supermarkt derzeit steigt, leiden viele kleine und mittelständische Winzerbetriebe stark unter der Corona-Krise. Einen großer Teil des Umsatzes erzielen sie durch den Weintourismus, der nun entfällt. Besonders angespannt ist die Situation an der Mosel: Dort können die steilen Weinberge häufig nur per Handarbeit bewirtschaftet werden. Doch die Saisonarbeiter aus dem Ausland fehlen.

makro: Grünes Kapital (14.04.2020)
Geld regiert die Welt – das wissen auch Klimaschützer. Eine neue Generation von Investoren will Konzerne dazu zwingen, sich umweltfreundlich zu verhalten. Kann grünes Kapital die Welt retten?

ZDF: Löchriges Liefernetz: Versorgung in Corona-Zeiten (09.4.2020)
Schlagbäume waren in der EU längst überwunden. Doch die Corona-Krise trifft das eng gesponnene Versorgungsnetz und damit die Logistik-Branche besonders hart.

ARD: Neuland – Wer hat die Macht im Internet? (08.04.2020)
Während China und die USA beim Thema Digitalisierung davoneilen, scheint Deutschland abgehängt. Wirtschaftlich und politisch. Der Onlinehändler Zalando will aufholen. „Neuland“ wirft einen Blick hinter Kulissen des Digitalunternehmens.

Westpol: Corona: Künstler in Existenznot (05.04.2020)
Viele Freiberufler, Künstler und Kleinstunternehmer hat die Corona-Krise von einem Tag auf den anderen unverschuldet in Existenznot gestürzt. Die Politik hat deshalb schnell mit einem staatlichen Zuschussprogramm reagiert: Rund 225.000 Zuschüsse mit einem Volumen von insgesamt 2,33 Milliarden Euro wurden schon diesen Mittwoch zur Auszahlung angeordnet. Damit erhalten mehr als 70 Prozent der Antragsteller bereits nach wenigen Tagen das dringend benötigte Geld. Einer von ihnen ist Zauberkünstler Jan Philipp Wiepen aus Wuppertal. Trotzdem stellt sich für ihn und sein kleines Theater die Frage: wie lange kann er mit dieser Einmalzahlung, aber ohne weitere Einnahmen überhaupt durchhalten?

makro: Amazon – Die ganze Welt im Pappkarton (31.03.2020)
Vor 25 Jahren verkaufte Amazon-Gründer Jeff Bezos 20 Bücher pro Tag. Heute ist sein Unternehmen globaler Marktführer im Onlinehandel – und bläst zur Eroberung des letzten weißen Flecks.

Plusminus: Lieferketten. Wie die Corona-Krise die Deglobalisierung beschleunigt (25.03.2020)
Die Corona-Krise wird die Weltwirtschaft verändern. Experten rechnen damit, dass Unternehmen nun zunehmend ihre Produktion wieder zurück verlagern werden, nachdem aus Kostengründen Lieferketten immer länger wurden.

Plusminus: Wettlauf um Corona-Impfstoff – Wer finanziert die Forschung? (25.03.2020)
Weltweit wird an der Erforschung eines Impfstoffes gegen Covid-19 gearbeitet. Die Entwicklung ist teuer, kann Jahre dauern und wird mit öffentlichen Geldern gefördert. Doch das Geschäft machen am Ende die Unternehmen, kritisieren Experten.

Plusminus: Gefälschte Bewertungen – Geschäfte mit gekauften Sternen (25.03.2029)
Viele Menschen orientieren sich beim Kauf oder Buchen im Internet an der Bewertung anderer Kunden. Das haben auch fragwürdige Geschäftemacher erkannt. Trotz aller Bemühungen der Plattformbetreiber geht das Geschäft mit Bewertungen weiter.

Plusminus: Wie die Corona-Krise die Deglobalisierung beschleunigt (25.03.2020)
Die Corona-Krise wird die Weltwirtschaft verändern. Experten rechnen damit, dass Unternehmen nun zunehmend ihre Produktion wieder zurück verlagern werden, nachdem aus Kostengründen Lieferketten immer länger wurden.

SWR: Billige Lebensmittel aus Fernost – China in Dosen (25.03.2020)
Umweltschützer klagen über vergiftete Gewässer und Agrarflächen. Diese Lebensmittel aus China erreichen ohne Herkunftsnachweis Europa. Wie arbeitet die riesige Produktionsmaschinerie für billige Lebensmittel im Reich der Mitte?

Frontal 21: Geschäfte mit der Angst. Wucherpreise für Schutzausrüstungen (24.03.2020)
Ärzte und Pfleger arbeiten sowohl in Kliniken als auch in Praxen am Limit. Zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit und der ihrer Patienten sind sie dabei auf die notwendige Schutzausrüstung angewiesen.

makro: Eine Welt voller Schulden (03.03.2020)
Alle Lehren aus der Finanzkrise 2008 scheinen vergessen: Die weltweiten Schulden wachsen ungebrochen bei Staaten, Unternehmen und Konsumenten. Lösen sie den nächsten Crash aus? Die Zahlen jedenfalls sind erdrückend. Von 1999 bis 2019 wuchs der globale Schuldenberg – das Defizit von Firmen, Banken, Staaten und Privathaushalten – um 216 Prozent auf rund 255 Billionen US-Dollar. Das ist mehr als das Dreifache der globalen Wirtschaftsleistung. Nach dem Internationalen Währungsfonds schlägt auch die Weltbank Alarm. Noch nie in den vergangenen 50 Jahren sind die Schulden von Entwicklungs- und Schwellenländern so schnell gewachsen wie in den vergangenen zwei Jahren. Der Klimawandel und die dadurch immer häufiger und heftiger auftretenden Wetterextreme wie Überschwemmungen, Wirbelstürme oder Dürren heizen die Schuldenkrise in den ärmeren Ländern an. Daneben bereiten Experten auch die steigenden Schulden der Unternehmen Sorgen. 15 Prozent aller Firmen in Europa gelten schon jetzt als „Zombies“ – Unternehmen, die nur noch überleben, weil die Zinsen aktuell so niedrig sind. Eine Versuchung, der auch Privatpersonen erliegen, zum Beispiel beim Immobilienkauf. Doch was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen? Ein ebensolches Szenario hat bekanntlich 2008 in den USA die Finanzkrise ausgelöst und in der Folge zur globalen Schuldenkrise geführt.

SRF: Kurier bei Uber Eats – Tiefer Lohn und hohes Risiko (24.02.2020)
Uber Eats will marktbeherrschender Foodkurier werden. Dafür pumpen zahlungskräftige Investoren aus aller Welt Millionen in die Tech-Plattform aus Kalifornien. Die Kurierfahrer spüren davon nichts. Auf der Strasse riskieren sie viel und verdienen wenig. Auch in der Schweiz. Die Plattform Uber weigert sich, die Fahrer anzustellen. Die Kuriere sind weder ordentlich unfall- noch sozialversichert, der Lohn ist willkürlich. Dafür preist Uber Eats sein äusserst flexibles Arbeitsmodell an: Arbeiten, wann man will, ohne Vorgesetzten

ARD: Treuhand – Ein deutsches Drama (02.03.2020)
Treuhand – das Wort ist bis heute emotionsgeladen: im Osten mehr wegen vermeintlich durch sie erfahrener Ungerechtigkeiten, im Westen wegen vermeintlich verschleuderter Milliarden. Wann immer heute Ost-Westvergleiche in Wahlergebnissen, Wirtschaftskraft oder Lebensbedingungen angestellt werden – die Treuhandanstalt soll für diese Unterschiede verantwortlich sein. Und tatsächlich offenbart sich bei genauer Betrachtung ein durchaus erstaunlicher Einfluss der vor 30 Jahren entstandenen Institution auf das heutige Ost-West-Klima.

ZDF: Das Ende der Energiewende? Wie die Windkraft in Deutschland scheitert (27.02.2020)
Ohne mehr Windräder scheitert eine kostengünstige Energiewende in Deutschland. Warum stockt der Ausbau der klimafreundlichen Windkraft in Deutschland?

makro: Geld oder Moral (21.02.2029)
Klimawandel, Umweltzerstörung, Ausbeutung – bisher wurde die Finanzindustrie als Teil des Problems angesehen. Aber kann sie auch Teil der Lösung sein? Ein Blick nach Norwegen macht Hoffnung.

ZDF: Datenkrake Amazon. Die dunkle Seite des Online-Riesen (21.01.2020)
Amazon zählt zu den größten Corona-Krisen-Gewinnern, erreicht immer mehr Kunden. Das Unternehmen ist auch als riesiger Datenkrake aktiv. Mit dem Ziel, Kunden völlig auszuleuchten. „ZDFzoom“ beleuchtet die Datenerfassungsvorgänge von Amazon und die Art und Weise, wie Kunden, Mitarbeiter und die Bevölkerung angesprochen werden, damit das Unternehmen praktisch jeden Teil unseres Lebens erreichen kann. Ehemalige hochrangige Insider beschreiben die riesige Datensammlung durch Amazon, die es dem Unternehmen ermöglicht, das, was es über uns weiß, zu nutzen. Weitere Insider schildern „ZDFzoom“-Autor Matthew Hill, wie das „Forschungsteam für Kundenverhalten“ von Amazon eingerichtet wurde, um Verbraucher in mikroskopischen Details zu durchleuchten und „Daten-Voodoo-Puppen“ für alle zu erstellen, die jemals auf der Website eingekauft haben. Und auch die Sprachassistentin „Alexa“ spielt für den Datenkraken Amazon eine immer größere Rolle, ebenso wie Kooperationen bei neuen technischen Geräten mit beispielsweise der Polizei in Großbritannien.

Plusminus: Strompreise steigen – Kunden bleiben (12.02.2020)
Zu Jahresbeginn haben mehr als die Hälfte der Stromanbieter die Preise erhöht oder eine Erhöhung angekündigt. Trotzdem bleiben viele Kunden ihrem Anbieter treu. Plusminus hat sich die Mechanismen der Preisbildung angeschaut.

Plusminus: Schwarzarbeit: Milliardenbetrug auf dem Bau (12.02.2020)
Mithilfe von gefälschten Rechnungen wird Schwarzarbeit in der Baubranche systematisch verschleiert. Schätzungen zufolge werden auf diese Weise jährlich mehr als 100 Milliarden Euro am Fiskus vorbeigeschleust.

Kontrovers: Medikamentenmangel „Made in China“ (12.02.2020)
Der Coronavirus legt in China vielerorts die Medikamentenproduktion lahm. Die Folgen werden voraussichtlich auch in Bayern zu spüren sein. Bereits bestehende Lieferengpässe können sich verschärfen. Auf einem Sondertreffen beraten die EU-Gesundheitsminister diese Woche über Gegenmaßnahmen. Bayern setzt darauf, dass Pharmaunternehmen ihre Produktion zurück in die EU verlagern.

makro: Der Fluch des Massentourismus (17.01.2020)
Beliebte Touristenziele, die sich einst über jeden zahlenden Besucher freuten, versuchen heute oftmals nur noch, dem Ansturm Herr zu werden. Ist der größte Feind des Tourismus sein eigener Erfolg?

Plusminus: Totale Kontrolle – Chinas Sozialkreditsystem (15.01.2020)
China ist auf dem Weg zur digitalen Diktatur. Das so genannte Sozialkreditsystem bewertet nicht nur Verhalten der Bürger, sondern auch von Unternehmen. Fehlverhalten kann zu Punkteabzug führen. Deutsche Unternehmen sind ebenfalls betroffen.

NDR: Die Zins-Tricks der Sparkassen (13.01.2020)
Sparkassen und Volksbanken gelten besonders seit der letzten Bankenkrise als besonders seriös. Doch die Klagen häufen sich. Zahlreichen Kunden wurden jahrelang Zinsen falsch berechnet.

makro: Die Vanille-Krise (10.01.2020)
Vanille ist in vielen Produkten des täglichen Lebens zu finden. Doch auf dem Weltmarkt findet man kaum noch gute Qualität – der Markt ist leer gekauft, und die Preise explodieren.

Plusminus: Warum trotz Geld viele Infrastrukturprojekte scheitern (08.01.2020)
Ob Straßen, Kitas oder schnelles Internet: In deutschen Kommunen besteht ein gewaltiger Investitionsstau. Dabei ist für viele wichtige Projekte durchaus Geld vorhanden. Deren Umsetzung scheitert aber oft an der deutschen Bürokratie.

Panorama: „Gefällt mir“: Das Geschäft mit den gekauften Likes (19.12.2019)
Politiker, Prominente und Unternehmen: Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken haben von bezahlten „Gefällt mir“-Angaben profitiert. Experten sprechen von Irreführung.

Markt: Wirtschaften fürs Gemeinwohl (18.12.2019)
Satte Gewinne um jeden Preis? Es geht auch anders: Langsam kommen Unternehmen darauf, dass sie mehr für die Allgemeinheit, für die Umwelt und auch für die eigenen Mitarbeiter tun sollten. Aber, wann hört „gut sein“ auf und wann fängt „Social Washing“ an?

Frontal 21: Albtraumurlaub: Cook-Pleite. Steuergelder für Regierungsversagen (17.12.2019)
Nach ihrer Zusage der Staatshaftung in der Thomas-Cook-Insolvenz ist die Bundesregierung jetzt unter Zeitdruck. Denn auch alle anderen deutschen Reiseveranstalter mit Milliardenumsatz sind zu Beginn des Reisejahres 2020 unterversichert. Darauf weisen Reiserechtsexperten wie Felix Methmann gegenüber Frontal21 hin. Der Jurist von der Bundeszentrale für Verbraucherschutz fordert eine Erhöhung der Haftungshöchstgrenze in Deutschland von derzeit 110 Millionen auf eine Milliarde Euro. Professor Klaus Tonner, Experte für Europäisches Recht, bezeichnet die deutsche Reiserichtlinie als europarechtswidrig. Seit fast drei Jahrzehnten habe die Bundesregierung die EU-Vorgaben nicht ausreichend umgesetzt.

Westpol: Schmutzige Kohle aus Russland (15.12.2019)
Der Steinkohlenbergbau in NRW ist Geschichte, doch trotz Kohleausstiegs wird weiter Steinkohle verstromt. Die Kohle kommt inzwischen zu fast 50 Prozent aus Russland. Das gilt auch für das hochmoderne Kraftwerk Datteln IV, was 2020 noch ans Netz gehen soll.

makro: Die Macht der Treibhausgase (13.12.2019)
Industrie, Luftfahrt oder Kraftwerke. Sie alle produzieren CO2 im großen Stil. Und sie alle zahlen dafür. In Form von CO2 Zertifikaten. So wird CO2 zum Wirtschaftsfaktor. Doch ob das genügend Anreiz für die Wirtschaft ist klimaneutraler zu produzieren? 
Die Wirtschaft verursacht den Löwenanteil am CO2-Ausstoß. Die Energiewirtschaft trägt alleine zu mehr als einem Drittel bei. Ausgeglichen wird die Umweltverschmuzung mittlerweile mit dem Kauf von Emissionszertifikaten. Neben dem europäischen Emissionshandel gibt es nun auch einen nationalen. Dazu hat die Bundesregierung im September ein Klimapaket beschlossen. Dieses zielt im Kern auf die CO2-Emittenten Verkehr und Gebäude. Zum Start kostet eine Tonne CO2 10 Euro. Für Experten wie die Meeresbiologin Antje Boetius zu wenig. Sie hält die Beschlüsse der Bundesregierung für nicht weitreichend genug. Die Meeresbiologin plädiert für eine CO2 Steuer, wie sie die Schweden eingeführt haben. Die Skandinavier gehen schon lange einen konsequenteren Weg. In Schweden gibt es seit fast 30 Jahren eine ständig steigende CO2-Steuer, die mittlerweile 115 Euro pro Tonne beträgt. Welche Veränderungen hat diese Steuer in Schweden für den CO2-Ausstoß gebracht? Und könnte das ein Modell für Europa sein? 
Innovation statt Zertifikate
Die Stahl- und Automobilindustrie in Deutschland versucht, mit Innnovationen ihre Emissionen zu reduzieren. So übergibt Volkswagen sein neues Elektromodell „ID.3“ seinen Kunden CO2-neutral und bietet auch grünen Strom an, damit das E-Auto CO-neutral bleibt. Und in der Stahlindustrie nimmt ThyssenKrupp projektweise den ersten Hochofen in Betrieb, der klimafreundlichen Wasserstoff nutzt, um CO2 zu vermeiden. Dadurch, dass CO2 einen Preis erhält, wird der Klimakiller zum wirtschaftlichen Faktor.

Report München: Mondays for Jobs – Aufstand der Industriearbeiter (10.12.2019)
Automobilindustrie, Zulieferer, Maschinenbauer haben deutschlandweit den Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen angekündigt. Was das konkret heißt, zeigt sich im Baden-Württembergischen Filstal. Alle Gemeinden hier sind von den Arbeitsplätzen der ortsansässigen Industrie abhängig. 

WDR: Oh Tannenbaum: Das große Geschäft mit Weihnachten (09.12.2019)
Der ideale Weihnachtsbaum ist kerzengerade, saftig grün und nadelt nicht. Wie gelingt das den Züchtern? Und woher stammen die Samen für die beliebte Nordmanntanne?

Plusminus: Bahn auf Abwegen (04.12.2019)
Während in Deutschland seit Jahren Gleisanlagen und Bahnhöfe vor allem in der Fläche verfallen, hat die Bahn im Ausland Milliarden-Beträge investiert – ein Minusgeschäft auch für die Steuerzahler.