Von Marktformen bis zu den unterschiedlichen Formen der Preisbildung. Da geht es um Auktionen, schweinische Zyklen und mehr

Wir bewegen uns – noch – in der Welt der Mikroökonomik, in der es um Angebot und Nachfrage geht und wie (oder nicht) sich die beiden Seiten auf den Märkten zu welchem Preis treffen.

Über die Bedeutung der unterschiedlichen Marktformen (vgl. dazu immer wieder die wichtige Abbildung mit der 9-Felder-Matrix: Sell 2024: 74) haben wir intensiv gesprochen und ich habe Ihnen zahlreiche Beispiele aus der wirklichen Welt der Wirtschaft mit auf den Weg gegeben, um die Bedeutung einer richtigen Zuordnung zu einzelnen Marktformen zu illustrieren. Sie haben dabei lernen können, dass man in vielen oligopolistischen Märkten mit sehr engen Angebotsoligopolen konfrontiert wird, die in den unterschiedlichsten Bereichen oftmals durch „Big Four“- oder „Big Three“-Strukturen charakterisiert sind.

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Aus der Welt der unvollkommenen Märkte: Prognosemärkte – ein schwindelerregender Betrug?

Sie haben bereits die Problematik kennengelernt, dass selbst auf Märkten, die dem Idealmodell eines „vollkommenen Marktes“ grundsätzlich nahe kommen (könnten), sofort Mechanismen entwickelt werden, mit deren Hilfe ein Teil der Marktakteure versucht, die Voraussetzungen für einen vollkommenen Markt wieder zu ihren Gunsten zu zerstören. Denken Sie dabei beispielsweise an die Hochfrequenzhändler an den Börsen.

Oder an den (aus guten Gründen verbotenen und strafbewehrten) Insiderhandel an der Börse, bei dem eine Informationsasymmetrie zuungunsten der nicht informierten Marktteilnehmer ausgenutzt und damit eine massive Marktverzerrung herbeigeführt werden würde.

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Von der Wolkenwelt der Lehrbuch-Ökonomen in die Niederungen der tatsächlichen Wirtschaftswelt: Unvollkommene Märkte, meistens im Ungleichgewicht, bis hin zu den so wichtigen Marktformen. Und Drogen gab es auch

In der vergangenen Woche haben wir schon einiges bearbeitet. Dazu ein paar zusammenfassende und ergebnissichernde Hinweise:

Wir haben kurz über das modellhafte Gedankengebäude der theoretischen Ökonomen gesprochen – die konstruieren gerne eine virtuelle Welt mit „vollkommenen Märkten“. Sie aber haben gelernt, dass das in etwa so ist wie in anderen Bereichen unseres Lebens: Nichts ist vollkommen, die Liebe nicht, die Verteilung des Vermögens, der Erbschaften oder der Intelligenz.

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