Von der Wolkenwelt der Lehrbuch-Ökonomen in die Niederungen der tatsächlichen Wirtschaftswelt: Unvollkommene Märkte, meistens im Ungleichgewicht, bis hin zu den so wichtigen Marktformen. Und Drogen gab es auch

In der vergangenen Woche haben wir schon einiges bearbeitet. Dazu ein paar zusammenfassende und ergebnissichernde Hinweise:

Wir haben kurz über das modellhafte Gedankengebäude der theoretischen Ökonomen gesprochen – die konstruieren gerne eine virtuelle Welt mit „vollkommenen Märkten“. Sie aber haben gelernt, dass das in etwa so ist wie in anderen Bereichen unseres Lebens: Nichts ist vollkommen, die Liebe nicht, die Verteilung des Vermögens, der Erbschaften oder der Intelligenz.

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Märkte und Marktformen. Am Beispiel eines ganz besonderen Marktes: Der Drogenmarkt

Märkte und Marktformen spielen eine zentrale Rolle im ökonomischen Denken. Sie haben in der bisherigen Vorlesung schon einiges gehört über in jedem Lehrbuch der Ökonomen auftauchende (in der Realität aber nie vorkommende) vollkommene und unvollkommene Märkte, auf denen wir uns in der wirklichen Wirklichkeit bewegen.

Ich habe versucht, Ihnen an einem sehr interessanten Beispiel aufzuzeigen, wie Märkte funktionieren und wie dort die Preisbildung funktioniert. Nicht an einem „normalen“ Markt oder an so einem theoretischen Marktmodell, wie man es den meisten Lehrbüchern entnehmen kann, sondern am Beispiel der Drogenmärkte, konkret: am Beispiel des Marktes für Kokain.

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Ein Duopol. Was ist das denn?

Polypol, Oligopol, Monopol, Oligopson oder Monopson – ganz schön lang ist sie, die Liste mit den Marktformen. Um nur einige der wichtigsten Marktformen, die Ihnen immer wieder begegnen werden, zu nennen. Apropos Marktformen, die Ihnen immer wieder begegnen werden: Dazu gehört der Begriff „Duopol“.

Was ist ein Duopol? Dazu dieser erste kurze Hinweis: Ein Duopol ist eine Marktform, in der zwei Unternehmen dominieren und den Großteil des Marktes kontrollieren.

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