China und der (zweite) Schock. Ein vertiefendes Fallbeispiel aus der Welt des Außenhandels und darüber hinaus

Deutschland ist eine „exportorientierte“ Volkswirtschaft. Sie haben bei der allgemeinen Behandlung des so wichtigen Themenfeldes Außenhandel gelernt, dass Deutschland vor allem seit den 2000er Jahren jedes Jahr erhebliche Außenhandelsüberschüsse erwirtschaftet hat, also mehr exportiert und in andere Länder verkauft als importiert hat (2025 belief sich der Exportüberschuss Deutschlands auf 200,5 Mrd. Euro – immer noch viel, aber 42,4 Mrd. Euro weniger als 2024).

Und typischerweise hat Deutschland mit einzelnen anderen Ländern einen Ausfuhrüberschuss – mit einigen durchaus gewichtigen Ausnahmen. Dabei handelt es sich um Länder, aus denen mehr Waren eingeführt werden als gleichzeitig exportiert werden.

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Rein in das Themenfeld Außenhandel – das ist für die „exportorientierte“ deutsche Volkswirtschaft ganz besonders wichtig

Ich hatte Sie in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass Sie bitte in meinem VWL-Skript die Ausführungen „Der deutsche Außenhandel“ (Sell 2024: 174-189) genau lesen und durcharbeiten. Dort werden die wichtigsten Aspekte des Außenhandels wie die Handelspartner oder die gehandelten Güter sowie wichtige Begrifflichkeiten wie „komparative Vor- und Nachteile“ des (deutschen) Außenhandels oder „Terms of Trade“ behandelt und erklärt. Ich setzte für den weiteren Gang der Veranstaltung voraus, dass Sie das gelesen und nachvollzogen haben.

Wir haben das in der letzten Übungsveranstaltung mit konkreten Aufgaben bereits vertieft.

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