In den Übungsaufgaben zur VWL Teil 1 habe ich Ihnen eine Aufgabe gestellt, bei der es um die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Fördervolumen (also dem Angebot) beim Rohöl und der Ölpreisentwicklung ging. Man kann zeigen, dass es durchaus einen (zeitversetzten) Zusammenhang zwischen den Angebotsveränderungen und denen des Ölpreises gibt. Auf der anderen Seite werden die Ölpreise auch noch von anderen Faktoren beeinflusst.
Rauf und wieder (etwas) runter: Die aktuelle Entwicklung bei den Rohölpreisen. Ganz viel Hoffnung (und begründete Zweifel)
Wir haben uns bei der Beschäftigung mit dem aktuellen Fallbeispiel Iran-Krieg und seine Auswirkungen intensiv mit den Rohölpreisen beschäftigt. Und das ist ja auch wirklich krass, was sich da in nur wenigen Wochen getan hat. Diese Abbildung kennen Sie aus der ihnen vorliegenden Foliensammlung:

Das aktuelle Fallbeispiel Iran-Krieg und die vielfachen Auswirkungen diesseits und jenseits der Ölpreise. Das Beispiel Helium sowie eine Ergänzung zu den „Seltenen-Erden-Krisen“ – und China
Ich hatte Ihnen in der letzten Veranstaltung einige Ausführungen gemacht zu den aktuellen Ereignissen rund um den Krieg gegen den Iran. Wir haben dabei über die Entwicklung der Rohölpreise und die der Spritpreise bis hin zu weiteren, nicht unmittelbar auf der Hand liegenden Auswirkungen gesprochen. Stichwort: Wolfram. Da wirkt der Iran-Krieg und seine Konsequenzen als Beschleuniger des bereits seit längerem wirkenden Preisanstiegs für diesen kritischen Rohstoff, der gerade in der deutschen Industrie unverzichtbar ist. Und in diesem Zusammenhang tauchte auch China (wieder) auf, den die zu beobachtende Preisexplosion bei diesem Metall geht zurück auf chinesischen Exportrestriktionen seit Februar 2025 – und China steht für 79 Prozent der weltweiten Wolfram-Produktion.